Zum 50jährigen Bestehen von Volkswagen im Jahre 1988 erfüllte der VW Vorstand eine Forderung des Gesamtbetriebsrates, allen 161.000 Beschäftigten eine

Gratisstammaktie

zu überreichen.

Ein gutes Stück von Volkswagen - das ist die VW-Aktie. Jetzt können sich alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an ihrer Wertentwicklung verstärkt beteiligen.

Ziel ist es, jeden Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin als Unternehmer zu gewinnen, um an jedem Ort für eine noch bessere Zukunft von Volkswagen und seiner Belegschaft zu arbeiten.

Denn das bewertet auch die Börse. Je größer das Zukunftspotential und die Ertragskraft von Volkswagen eingeschätzt wird, um so besser steht die VW-Aktie im Trend.

In den Jahren 1991 bis 1998 erfolgte die Mitarbeiterbeteiligung durch ein Vorzugsaktienangebot


Wie ging es weiter ?

In der Nachfolge der traditionellen Belegschaftsaktienausgabe hat die Volkswagen AG 1999 erstmals einen Aktienoptionsplan(Aktienoptionen wurden von 1999 bis 2006 angeboten) aufgelegt und damit eine neue Beteiligungsform am Unternehmenswert geschaffen.

Dieser Plan bietet die Möglichkeit, ohne Risiko an einer positiven Entwicklung des Aktienkurses teilzuhaben. Das Besondere dieses Plans bei Volkswagen war, dass im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht nur das Management, sonder die gesamte Belegschaft einbezogen wurde.

Aktienoptionen

verbriefen das Recht (keine Verpflichtung)

Wie geht es weiter ?

Im Zusammenhang mit der Integration von Porsche als 10.Marke in den Volkswagen-Konzern war ursprünglich eine Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung in Form einer Stiftung geplant, die u.a. einen Anteil Volkswagenaktien halten sollte. Die Stiftung ist zwar mittlerweile gegründet worden, aber die aktienrechtliche Verknüpfung konnte aus juristischen Gründen nicht realisiert werden.
Aus diesem Grund mussten die Beteiligten nach einer Alternative suchen. Mit Hilfe der Juristen ist es nun aber gelungen, einen Weg zu finden, bei dem nicht an den Beteiligungsverhältnissen gerüttelt wird, der aber die zugesagte aktienrechtliche Mitsprache der Konzernbelegschaft sicher stellt. Die Lösung ist die Salzach Privatstiftung mit Sitz in Österreich, der die Volkswagen-Eigentümerfamilien Piëch und Porsche zwei Prozent der Stimmrechte aus ihrem stimmberechtigten Aktienpaket  übertragen. Im Stiftungsvorstand, der über die Ausübung der Stimmrechte entscheidet, werden die Arbeitnehmer die Mehrheit haben.


© Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e. V.