Oktober 2015 | GVB-Fahrt nach Berlin

Nachdem es im letzten Jahr keine derartige GVB-Aktion gegeben hatte, hatte sich der Vorstand für dieses Jahr vorgenommen, die GVB-Mitglieder zu einem Besuch des Reichstagsgebäudes einzuladen.

Die Reise startete am 05. Oktober. Insgesamt 17 Personen trafen sich kurz nach 10 Uhr an der Volkswagen-Arena und traten die Reise nach Berlin an in einem komfortablen Konzernprodukt - Volkswagen Crafter mit 18 Sitzplätzen -.

Nach 2 ½ Stunden war das Ziel erreicht. Nachdem die Reisegruppe das akribische Anmeldeverfahren und die sorgfältigen Sicherheitskontrollen durchlaufen hatte, wurde sie von einem Mitarbeiter des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages vor dem Plenarsaal begrüßt. Im Mittelpunkt der Führung stand neben den Erläuterungen zur Geschichte und zur Architektur des Reichstagsgebäudes sowie zu den parlamentarischen Abläufen natürlich die Besichtigung der Räumlichkeiten.

Die Führung begann vor den drei gläsernen Türen des Plenarsaales, die mit „Ja“, „Nein“ und „Enthaltung“ markiert sind und die für Abstimmungen im sog. Hammelsprung benutzt werden. Der Weg führte weiter über den Fraktionsraum der SPD und schließlich auf die Besuchertribüne in den Plenarsaal. Dort wurde den Besuchern insbesondere die Sitzordnung der Bundesregierung, des Vorstands des Bundestages, der Abgeordneten und der die parlamentarische Arbeit des Bundestages unterstützenden Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung erläutert.

Anschließend ging es in die Kuppel des Reichstagsgebäudes, die den Besuchern einen einmaligen Blick auf die Stadt und markante Bauwerke gewährt, zumal bei dem warmen und sonnigen Wetter sowie der guten Sicht am Montag.

Nach gut zwei Stunden traf sich die GVB-Reisegruppe mit der Bundestagsabgeordneten Frau Cansel Kiziltepe im Hopfingerbräu im Palais, direkt neben dem Brandenburger Tor, zu einem Informationsaustausch. Der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting und der Stellvertretende Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer nutzten die Gelegenheit, um die in Arbeit befindliche GVB-Konzeption zur Attraktivitätssteigerung von Belegschaftsaktienprogrammen zu platzieren und kurz zu skizzieren.

Um 18 Uhr trat die Reisegruppe wieder die Heimfahrt nach Wolfsburg an.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass es ein gelungener und äußerst interessanter Tag in Berlin war.

Die GVB-Reisegruppe auf dem Dach des Reichtagsgebäudes


Friedrich-Wilhelm Schlichting und Gerd Kuhlmeyer im Gespräch mit MdB Frau Cansel Kiziltepe


September 2015 | GVB-Vorstand zur Winterkorn-Nachfolge

Der Vorstand der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre begrüßt den Beschluss des Aufsichtsrates der Volkswagen AG vom 25. September, Matthias Müller als Nachfolger von Prof. Winterkorn an die Spitze des Volkswagen-Konzerns zu berufen.

„Matthias Müller lebt für Autos und VW und kennt den Konzern sowie die Produkte seit Jahrzehnten bis ins Detail. Er ist daher der richtige Mann an der Spitze, um die Aufklärung der Manipulationsvorgänge voranzutreiben, die aktuelle Krise zu überwinden und für einen glaubwürdigen Neuanfang zu sorgen“, so der Vorsitzende Friedrich Wilhelm Schlichting.

Auch die weiteren personellen Änderungen im Management sind nach Auffassung des GVB-Vorstands geeignet, verloren gegangenes Vertrauen Schritt für Schritt zurück zu gewinnen.

„Wir wünschen den neu berufenen Managern und ihren Gremien Geschick und Fortune, die erforderlich sein werden, um den Konzern aus der Krise und wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen“, so der Vorsitzende.

„Unser aufrichtiger Dank und Respekt gilt Herrn Prof. Winterkorn, der mit seinem Rücktritt den Weg für einen Neuanfang frei gemacht hat. Unser Respekt gilt der Person: Ohne den Techniker und Manager Winterkorn wäre die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre nicht denkbar gewesen. Unser Respekt gilt aber auch seiner Rücktrittsentscheidung, weil er die politische Verantwortung übernommen hat“.


September 2015 | GVB-Vorstandssitzung

Der GVB-Vorstand ist am 21. September nach der Sommerpause zu seiner ersten Sitzung zusammen gekommen. Ein Schwerpunkt der Sitzung war die bevorstehende GVB-Fahrt, die am 5. Oktober nach Berlin in den Reichstag führen wird.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratungen war der Sachstand des Arbeitskreises, der auf Initiative der Mitgliederversammlung im April ins Leben gerufen wurde und dessen Aufgabe es ist, ein Konzept zu erarbeiten, das Wege aufzeigt, das Thema „Belegschaftsaktien“ insgesamt wieder attraktiver zu machen. Das endgültige Konzept liegt dem Vorstand im Detail zwar noch nicht vor. Im Kern geht es aber um den Abbau von steuer- und depotrechtlichen Hindernissen, den die GVB mit dem Unternehmen und der Politik diskutieren will.

Am Rande der Sitzung wurden natürlich auch die aktuellen Entwicklungen in den USA andiskutiert. Der GVB-Vorstand bedauert die Geschehnisse, verurteilt derartige Manipulationen und fordert eine lückenlose Aufklärung. „Hoffentlich bleiben die Folgen für den Konzern beherrschbar“, so der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting.


September 2015 | GvB begrüßt geplante Piech-Nachfolge

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre nimmt positiv zur Kenntnis, dass das Präsidium und der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrates der Volkswagen AG und die Anteilseigner im Aufsichtsrat der Porsche SE Herrn Hans Dieter Pötsch als Nachfolger von Ferdinand Piech als Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Volkswagen AG vorschlagen.

Herr Pötsch ist seit 2003 Finanzvorstand der Volkswagen AG und damit langjähriger Kenner der Branche und der Strukturen des Konzerns. Darüber hinaus sei er - so der Vorsitzende der GVB - als ruhiger, kontrollierter Charakter mit Teamgeist ausgestattet und habe sich durch große Expertise an den Finanzmärkten sowie strategischer Weitsicht ausgezeichnet.

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre werde daher in der außerordentlichen Hauptversammlung im November für die Wahl von Herrn Pötsch in den Aufsichtsrat stimmen.


Mai 2015 | Volkswagen-Hauptversammlung

Auch in diesem Jahr war die GVB auf der Hauptversammlung präsent. Die Rede hielt auf der Sitzung in Hannover der stellvertretende Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer. Nach turbulenten Wochen bei Volkswagen mit vielen Schlagzeilen um Vorstand, Marke und Aufsichtsrat lobte er Ferdinand Piëch, der „außerordentlich große Verdienste um Volkswagen erworben“ habe. Er betonte aber auch, dass Dr. Winterkorn stets unser Vertrauen hatte und nach wie vor hat. Darüber hinaus wurden Sachthemen wie Frauenquote, Märkte und Belegschaftsaktien angesprochen.

Wie in den vergangenen Jahren waren auf Einladung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre Beschäftigte der VWAG vor Ort. Am Rande der Hauptversammlung trafen sich die Kolleginnen und Kollegen mit Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat. Der Stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Stephan Wolf, Babette Fröhlich (IG Metall) und Thomas Zwiebler (Betriebsratsvorsitzender VW Nutzfahrzeuge) informierten über die Lage im Konzern.


„April 2015 Volkswagen-Hauptversammlung: Stimmrechtsübertragung auf GVB“.

GVB-Werbeschreiben.



April 2015 | GVB-Jahreshauptversammlung

Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am letzten Freitag, 17. April, in Wolfsburg stattgefunden. Der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting konnte mehr als die Hälfte der Mitglieder sowie das Gründungs- und Ehrenmitglied Georg Kugland begrüßen.

Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, bestanden die Schwerpunktthemen im Tätigkeitsbericht des Vorstandes, im Kassen- und Prüfbericht für das Jahr 2014 und in einem Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres.

Bevor in die Tagesordnung eingestiegen wurde, referierte die Leiterin der Volkswagen-Frauenförderung, Frau Elke Heitmüller, zum Thema „Frauenförderung bei Volkswagen“. Sie informierte über die Aufgaben, die Ziele, die Maßnahmen und Programme sowie den erreichten Stand der Frauenförderung. Ebenfalls Thema war das Gesetz zur Gleichstellung, das ab 2016 für börsennotierte und mitbestimmte Unternehmen in Deutschland eine 30%-tige Frauenquote für Aufsichtsräte vorschreibt sowie von den Unternehmen verlangt, für den Frauenanteil in Vorständen und in den obersten beiden Managementebenen nachprüfbare Zielgrößen zu vereinbaren. „Volkswagen hat seit 2007 abgestimmte Ziele über den Frauenanteil, so dass das Gesetz zur Gleichstellung Volkswagen nicht unvorbereitet trifft“, so Frau Heitmüller.

Anschließend erstattete der Vorsitzende den Tätigkeitsbericht des Vorstandes und der Schatzmeister erläuterte den Kassenbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr und gab einen Ausblick auf die finanzielle Entwicklung in 2015. Die Berichte wurden von der Mitgliederversammlung gebilligt und der Vorstand entsprechend durch ein einstimmiges Votum entlastet.

Neben der Diskussion der Themen, die seitens der GVB auf der diesjährigen Hauptversammlung der Volkswagen AG angesprochen werden sollen, verständigte sich die Versammlung auf die Bildung eines Arbeitskreises, der bis zur nächsten GVB-Vorstandssitzung im Sommer ein Belegschaftsaktienkonzept erarbeiten soll, das anschließend die Basis für Diskussionen mit dem Unternehmen sowie der Politik bildet.

In die Versammlung hinein platzte die Nachricht über das Ergebnis der Präsidiumssitzung des Aufsichtsrates zur Personalie Winterkorn. Sie wurde mit Beifall aufgenommen. „Prof. Winterkorn hat große Verdienste um den Volkswagen-Konzern und ist der beste Vorstandsvorsitzende, den man sich vorstellen kann. Er hat unser uneingeschränktes Vertrauen und ist derjenige, der die ohne Frage bestehenden Baustellen im Konzern - z.B. USA - erfolgreich beseitigen kann“, so der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting.

Der Vorsitzende bedankte sich abschließend bei den Vereinsmitgliedern für die rege Diskussion und beendete die Jahreshauptversammlung nach gut 2-stündiger Dauer.


März 2015 | Bilanzpressekonferenz der Volkswagen AG

Am 12. März fand im Hangar 2 des Berliner Flughafens Tempelhof die diesjährige Bilanzpressekonferenz von Volkswagen statt. Der Vorsitzende der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre, Friedrich-Wilhelm Schlichting, und sein Stellvertreter, Gerd Kuhlmeyer, nahmen neben vielen internationalen und nationalen Journalisten und Analysten an dieser Veranstaltung teil.

Die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres und den Ausblick auf das laufende Jahr erläuterten Prof. Martin Winterkorn und der Finanzchef, Hans Dieter Pötsch.

Das Jahr 2014 habe, so Prof. Winterkorn, trotz des Schwächelns wichtiger Märkte wie Brasilien und Russland, trotz schwankender Wechselkurse und trotz der krisenbedingten Verunsicherung der Weltmärkte den Volkswagen Konzern nicht zum Straucheln gebracht. „Wir haben auch das Jahr 2014 zu einem Erfolgsjahr gemacht“.

Möglich sei dies insbesondere auch deshalb, weil die fast 600.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit tagtäglich großartige Arbeit leisten würden. Dafür sei ihnen ein großes „Dankeschön“ zu sagen. „Die Mannschaft ist alles“, so Prof. Winterkorn weiter, das sei bei Volkswagen gelebte Unternehmenskultur und dies werde nicht zuletzt durch die Erfolgsbeteiligung für die Beschäftigten der Volkswagen AG in Höhe von 5.900 Euro unterstrichen.

Mit Blick auf das Jahr 2015 sprach Prof. Winterkorn von einem Jahr der Fragezeichen, betonte aber, dass Volkswagen seinen Weg unbeirrt fortsetzen werde. „Das heißt für uns: Wir wollen qualitativ wachsen und in allen Belangen besser werden“, so der Vorstandsvorsitzende. „Das ist unser Auftrag. Das ist unser Anspruch. Und ich denke, Sie spüren es: Diese Aufgabe gehen meine Mannschaft und ich mit Begeisterung an“.


Februar 2015 | Vorstandssitzung mit Beisitzern

Der GVB-Vorstand hat am Freitag, den 13. Februar, gemeinsam mit den Beisitzern getagt. Auf der Tagesordnung standen die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und der VW- Hauptversammlung sowie die geplanten Vereinsaktivitäten des Jahres 2015.

Die GVB-Mitgliederversammlung wird am Freitag, den 17. April 2015, um 10.30 Uhr in Wolfsburg stattfinden. Die Tagesordnung wurde festgelegt und inhaltliche Details wurden andiskutiert.

Die Volkswagen-Hauptversammlung wird am 5. Mai 2015 in Hannover stattfinden. Erste Themenbeiträge, die aus Sicht der GVB angesprochen werden sollten, wurden gesammelt und ebenfalls andiskutiert

Abschließend einigte man sich auf die weiteren vereinsinternen Termine und Aktivitäten.

Die nächste Vorstandssitzung wird am Montag, 16. März stattfinden.


Mai 2014 | Volkswagen- und MAN-Hauptversammlungen in Hannover

Am 13. Mai hat auf dem Messegelände in Hannover die 54. Ordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG stattgefunden. Der Vorstand der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre war vollständig vertreten. Der Vorsitzende der GVB, Friedrich-Wilhelm Schlichting, kam in der Aussprache der Aktionäre als zweiter Redner zu Wort. Im Mittelpunkt des Redebeitrags standen das Jubiläum „20 Jahre tarifvertragliche Beschäftigungssicherung bei Volkswagen“ und das Thema „China“.

Friedrich-Wilhelm Schlichting ging zunächst auf die dramatische wirtschaftliche Ausgangssituation in den Jahren 1994/1995 ein: Die Verantwortlichen bei Volkswagen standen „vor dem Problem eines 30%-igen Personalüberhangs. Die bis zu diesem Zeitpunkt bekannte klassische Lösung hätte geheißen Abbau des Personalüberhangs über einen Interessenausgleich mit Sozialplan. Die Akteure bei Volkswagen hatten sich aber für eine andere Lösung entschieden“. Man habe sich entsprechend des Mottos „Kosten statt Köpfe zur Aufgabe gemacht, den Personalüberhang nicht durch Freisetzung des Personals zu eliminieren, sondern stattdessen das Personal an Bord zu behalten und dafür die Personalkosten für 30.000 Beschäftigte einzusparen“, so der Vorsitzende weiter.

In der Rekordzeit von nur 14 Tagen hätten damals die Tarifparteien die Verhandlungslösung auf dem Tisch gehabt. Im Kern sei es eine 20%-ige Arbeitszeitreduzierung mit einer analogen Anpassung tariflicher und betrieblicher Regelungen gewesen, die zugunsten der Belegschaft einen tarifvertraglich verankerten Kündigungsschutz enthalten habe. Friedrich-Wilhelm Schlichting weiter: „Diese Tarifvereinbarung war nicht nur Muster für die bundesrepublikanische Arbeitswelt, sondern war auch Grundlage der Weiterentwicklung des vorbildlichen tarifpolitischen Instrumentenkastens bei Volkswagen.“

„20 Jahre Beschäftigungssicherung, das ist ein Jubiläum, auf das alle Beteiligten stolz sein können, denn die Beschäftigungssicherung ist nicht nur Basis der Personalpolitik von Volkswagen, sondern letztlich auch wesentliche Grundlage für die hervorragende aktuelle wirtschaftliche Performance der Volkswagen AG. Zu dem Mut zu der seinerzeit getroffenen Entscheidung unsere Gratulation an Vorstand, IG Metall und Betriebsrat“, so das Fazit von Friedrich-Wilhelm Schlichting.

Anschließend ging er kritisch auf den chinesischen Automarkt ein. Da der Konzern mittlerweile knapp 34 % seiner Fahrzeuge in China absetze und geschätzt mindestens ein Drittel des Konzernergebnisses in China realisiert werde, sei der Volkswagen Konzern von China abhängig. Da tröste es wenig, dass dies auch für andere deutsche Automobilhersteller zutreffe.

„Nirgends werden mehr Autos verkauft, nirgends wird mehr investiert. Nirgends ist aber das Risiko so hoch!“, so Friedrich-Wilhelm Schlichting. Er fragte den Vorstand, wie dieser die Risiken einschätze, die im Wesentlichen aus der politischen Situation und aus Umweltaspekten resultieren, und welche Vorsorgemaßnahmen und Einflussnahme-Möglichkeiten es gäbe. Der Vorstand antwortete, dass man sich der Risiken bewusst sei, diese aber beherrschbar seien. Im Übrigen arbeite man sowohl im Rahmen der Joint Ventures als auch mit den staatlichen Stellen vertrauensvoll zusammen.

Die Hauptversammlung verlief insgesamt in einer ruhigen Atmosphäre und bracht keine Überraschungen. Den Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern wurde erwartungsgemäß Entlastung erteilt und die Anträge der Verwaltung wurden mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Am 15.Mai fand in denselben Messehallen in Hannover die 134. Ordentliche Hauptversammlung der MAN SE statt, an der die beiden Vorsitzenden der GVB, Friedrich-Wilhelm Schlichting und Gerd Kuhlmeyer, als Gäste teilgenommen haben. Auch diese Versammlung verlief in ruhiger Atmosphäre, wobei es allerdings durchaus kritische Töne von Aktionären und Aktionärsvertretern zum abgelaufenen Geschäftsjahr und zu dessen in ihren Augen unbefriedigendem Ergebnis sowie zur Beherrschung der MAN SE durch die Volkswagen AG gab.


April 2014 | Jahreshauptversammlung

Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am letzten Freitag, 25. April, in Wolfsburg stattgefunden. Der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting konnte mehr als 50 % der Mitglieder und die beiden Ehrenmitglieder begrüßen.

Schwerpunktthemen der diesjährigen Hauptversammlung waren neben den Wahlen der Vereinsgremien der Tätigkeitsbericht des Vorstandes, der Kassen- und Prüfbericht für das Jahr 2013 sowie ein Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres. Die Berichte und Planungen wurden von den Versammlungsteilnehmern einvernehmlich gebilligt und der Vorstand entsprechend durch ein einstimmiges Votum entlastet.

Die erforderlichen Wahlen brachten keine Überraschungen. Da die langjährige Schriftführerin, Frau Helga Gottke, bereits im Vorfeld signalisiert hatte, aus persönlichen Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen, hatte der Vorstand rechtzeitig nach einer Nachfolgerin Ausschau halten können und der Versammlung Frau Laura Schubert als Schriftführerin vorgeschlagen. Frau Schubert wurde mit einstimmigem Votum gewählt. Im Übrigen wurden der Vorstand und die Mehrheit der Beiratsmitglieder wiedergewählt. Für die nächsten zwei Jahre sind die Vereinsorgane daher wie folgt besetzt:



Vorstand Beirat

Im Nachgang zur Wahl bedankte sich der Vorsitzende, Friedrich-Wilhelm Schlichting, für die jahrelange treue und zuverlässige aktive Mitarbeit von Frau Gottke im GVB-Vorstand. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen so lange ehrenamtlich uneigennützig engagieren. Helga Gottke hat dem Verein kurz nach der Gründung immerhin seit Mitte der 60-er Jahre ununterbrochen als Schriftführerin gedient“, so Friedrich Wilhelm Schlichting. „Darum schlägt der Vorstand vor, Frau Gottke ab sofort die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen“. Diese Empfehlung wurde mit Beifall begrüßt und einstimmig gebilligt.

Nach Abarbeitung der Tagesordnung stand ein äußerst interessanter Vortrag auf dem Programm: Frank Patta, auf Arbeitnehmerseite zuständig für die internationale Betriebsratsarbeit im Volkswagen-Konzern, referierte zur „Internationalen Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit im VW-Konzern“ und gab dabei einen Einblick in die höchst komplizierte und politisch schwierige Mitbestimmungspraxis, insbesondere in den USA und China.

Der Vorsitzende dankte abschließend dem Referenten für den engagierten Vortrag, den Vereinsmitgliedern für die rege Diskussion und beendete die Jahreshauptversammlung nach knapp 2 1/2 stündiger Dauer.


Januar 2014 | Vorstandssitzungen

Der Vorstand hat im Januar in zwei Sitzungen das Jahr 2014 eingeläutet, zunächst am 13. Januar allein und dann am 23. Januar gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern.

Im Mittelpunkt der Sitzungen standen erste Vorbereitungen zu den diesjährigen Schwerpunkten der GVB-Arbeit.

Da ist zunächst die GVB-Mitgliederversammlung: Sie wird am 25. April in Wolfsburg stattfinden. Neben den Standard-Tagesordnungspunkten stehen in diesem Jahr auch wieder Wahlen auf dem Programm. Das betrifft den kompletten Vorstand sowie den Beirat. Hierzu wurden erste vorbereitende Absprachen getroffen.

Zu den weiteren Schwerpunkten – der Volkswagen-Hauptversammlung am 13. Mai in Hannover sowie der vereinsinternen Fahrt, die dieses Jahr am 26. September stattfinden und in den Harz führen soll – wurden ebenfalls erste organisatorische und inhaltliche Details besprochen.

Die nächste Vorstandssitzung wird nach am 26. Februar stattfinden.


Oktober 2013 | GVB-Fahrt nach Salzgitter

Am Donnerstag, 31. Oktober, fand die alljährliche GVB-Fahrt statt. In diesem Jahr führte sie die 15-köpfiger Reisegruppe nach Salzgitter und begann mit einem Besuch des Standortes Salzgitter der MAN Truck & Bus AG.

Die Besuchergruppe wurde zunächst vom dortigen Leiter des Personal- und Sozialwesens Rainer Scharnowski begrüßt und in die Geschichte, Strukturen, Organisation und Kennzahlen der MAN Truck & Bus AG und des Standortes Salzgitter eingeführt. Anschließend erfolgte eine Besichtigung der Produktion unter kompetenter und engagierter Führung eines ehemaligen MAN-Managers: Zunächst ging es durch die Komponentenfertigung und anschließend entlang der Produktionslinie der Fertigung für schwere Lkw. Der Unterschied zwischen einer Pkw- und einer Lkw-Fertigung war sehr deutlich erkennbar.

Nach einem reichhaltigen und sehr guten Mittagessen bei MAN ging es am frühen Nachmittag dann in den Standort Salzgitter der Volkswagen AG. Dort wurde die GVB-Besuchergruppe vom Leiter des Besucherdienstes, Herrn Uwe Stiebeling, fachmännisch betreut. Mit dem Golf-Bähnle ging es durch die Motorenfertigung. Beeindruckend war der 8-Liter Bugatti Motor, der in Salzgitter gebaut und anschließend in Molsheim verbaut wird. Besonders beeindruckend war die Tatsache, dass jeder Motor über mehrere Stunden in einem Prüfstand in Volllast getestet wird, bevor er frei gegeben wird.

„Auch die diesjährige GVB-Fahrt war wieder sehr lehr- und aufschlussreich. Wir haben heute wieder dazu und weitere Standorte des Volkswagen Konzerns kennen gelernt“, so der Vorsitzende der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsangehörigen Friedrich-Wilhelm Schlichting. Die Mitreisenden stimmten in diesen Tenor ein.


Oktober 2013 | GVB begrüßt die Entscheidung zum VW-Gesetz

Der Europäische Gerichtshof hat heute entschieden, dass das VW-Gesetz mit dem europäischen Recht vereinbar ist. Damit ist die EU-Kommission mit ihrem jahrelangen Kampf gegen das VW-Gesetz vor dem höchsten europäischen Gericht gescheitert.

Damit gilt auch in Zukunft, dass für besonders wichtige Entscheidungen auf den Hauptversammlungen der Volkswagen AG - u.a. über die Errichtung und Verlegung von Produktionsstätten - ein Mehrheitsbeschluss von 80 % erforderlich ist.

„Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich, denn sie bestätigt nicht nur unsere Rechtsauffassung, sondern auch die der Volkswagen-Protagonisten sowie die der Bundesregierung und der Niedersächsischen Landesregierung. Nun kann endlich wieder Ruhe bei Volkswagen einkehren“, so der Vorsitzende der GVB, Friedrich-Wilhelm Schlichting.


August 2013, Wolfsburg | GVB-Vorstand hat getagt

Der Vorstand ist am 15. August zu seiner ersten Vorstandssitzung nach dem Sommerurlaub zusammen gekommen. Gegenstand der Beratungen waren die personellen Veränderungen im Mitgliederbestand, die diesjährige Vereinsfahrt sowie die geplante Klausurtagung mit den Beisitzern.

Die diesjährige GVB-Fahrt wird nicht – wie angekündigt – am 29. Oktober stattfinden, sondern aus organisatorischen Gründen erst zwei Tage später am 31. Oktober. Reiseziel wird Salzgitter sein mit Informationsbesuchen der dort ansässigen und zum Volkswagen-Konzern gehörigen Werke der MAN-Gruppe und der Marke Pkw.

Die Organisation der geplanten Klausurtagung des Vorstandes mit dem Beirat wurde terminlich und thematisch festgelegt. Sie wird aller Voraussicht nach im November stattfinden.


April 2013, Hannover | 53.Ordentliche Hauptversammlung

Für die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat der erste Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting gesprochen. „In den vergangenen Jahren war es u. a. auch immer wieder eine Forderung des Vereins, die jährlich stattfindende Hauptversammlung an einem Volkswagen Standort abzuhalten. Daher freut es uns außerordentlich, dass die diesjährige Hauptversammlung in Hannover, der Hauptstadt des Landes Niedersachsen, stattfindet“ lobte Schlichting zu Beginn seiner Ausführungen die Wahl des Versammlungsortes.

Erneut bekräftigte er aber eine weitere, immer wieder erhobene Forderung des Vereins –die Ausgabe von Belegschaftsaktien. „Ein Unternehmen, das rechtzeitig neue, attraktive Beteiligungsprogramme seinen Mitarbeitern anbietet, hat einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern. Angesichts des demografiebedingten Fachkräftemangels ist dies wichtiger als jemals zuvor“ sagte Schlichting.

Als ein „richtiges Zeichen“ lobte der GVB-Vorsitzende, dass angesichts des Rekordergebnisses 2012 und des außergewöhnlichen Engagements sowie der hervorragenden Leistungen der Belegschaft das Unternehmen den Betrag der tariflichen Ergebnisbeteiligung freiwillig aufgestockt hat, so dass alle Vollzeitbeschäftigten der Volkswagen AG in diesem Jahr eine Erfolgsbeteiligung in Höhe von 7.200 Euro erhalten.

Am Rande der HV organisierte die GVB - wie üblich – die Veranstaltung „Triff Deinen Aufsichtsrat“. Vier Mitglieder der Arbeitnehmervertreter des Aufsichtsrates gaben einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Situation und stellten sich den Fragen der anwesenden Werksangehörigen.

Die Hauptversammlung verlief insgesamt in einer ruhigen Atmosphäre und brachte keine Überraschungen. Die Aktionärsversammlung entlastete erwartungsgemäß den Vorstand und den Aufsichtsrat und genehmigte den Antrag des Beherrschungsvertrages mit Porsche mit überwältigender Mehrheit. Auch die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre votierte entsprechend.


April 2013, Wolfsburg: Ordentliche Mitgliederversammlung der GVB

Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am letzten Freitag, 12. April, in Wolfsburg stattgefunden. Der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting konnte 50% der Mitglieder begrüßen.

Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, bestanden die Schwerpunktthemen im Tätigkeitsbericht des Vorstandes, im Kassen- und Prüfbericht für das Jahr 2012 und in einem Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres.

Bevor die Versammlung in die Tagesordnung einstieg, referierte Herr Günter Damme, Leiter K-EFU Forschung Umwelt, zum Thema „Umweltschutz bei Volkswagen“. Die lebendig und plastisch vorgetragenen Ausführungen waren hochinteressant und öffneten den Zuhörern den Blick in die umfangreichen Aspekte des Umweltschutzes, die ganzheitlichen Zusammenhänge und Auswirkungen von Umweltschutzmaßnahmen über den Lebenszyklus der Produkte bis hin zur Organisation des Umweltschutzes im Konzern. Besonders bemerkens- und nachdenkenswert war sein Credo, das Thema Umwelt nicht als Bedrohung, sondern als Chance wahr zu nehmen.

Anschließend erstattete der Vorsitzende den Tätigkeitsbericht des Vorstandes und der Schatzmeister erläuterte den Kassenbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr und gab einen Ausblick auf die finanzielle Entwicklung in 2013. Die Berichte wurden von den Versammlungsteilnehmern gebilligt und der Vorstand entsprechend durch ein einstimmiges Votum entlastet. Die bevorstehende Hauptversammlung von Volkswagen am 25. April in Hannover und die diesjährige Fahrt des Vereins, die am 29. Oktober 2013 stattfinden und nach derzeitigem Stand nach Salzgitter führen wird, waren weitere Inhaltsschwerpunkte. Es wurden insbesondere organisatorische und inhaltliche Themen diskutiert.

„Der Vorstand würde es sehr begrüßen, wenn die diesjährige GVB-Fahrt auf eine größere Resonanz bei den Mitgliedern stoßen würde. Wir sind da eigentlich guter Dinge, da wir erstmalig bereits in der Mitgliederversammlung den Termin für die Fahrt definitiv benennen konnten, so dass sich jeder den Termin schon jetzt in seinem Kalender dick vermerken kann,“ so Friedrich-Wilhelm Schlichting.

Der Vorsitzende dankte abschließend den Vereinsmitgliedern im Namen des gesamten Vorstands für die rege Diskussion und beendete die Jahreshauptversammlung nach knapp 2 1/2 stündiger Dauer.


April 2013 Volkswagen-Hauptversammlung: Stimmrechtsübertragung

In diesem Jahr findet die Ordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG am 25. April in Hannover statt. Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) bittet Sie, sofern Sie nicht selbst zur Hauptversammlung kommen, um Ihre Stimmrechte aus ihren Aktien wahrzunehmen, Ihre Stimmrechte der GVB zu übertragen.

Die GVB wird sich auf der Hauptversammlung für eine Fortführung und Weiterentwicklung der Standort- und Beschäftigungssicherung einsetzen, zu den aktuellen Entwicklungen Stellung beziehen und dabei die Interessen der aktiven und der ehemaligen Beschäftigten vertreten.

Grundsätzlich ist die GVB in der Vergangenheit den Empfehlungen von Verwaltung und Aufsichtsrat gefolgt. Auch in diesem Jahr werden wir uns entsprechend verhalten und entsprechend der Empfehlungen von Aufsichtsrat und Verwaltung abstimmen.

Die Tagesordnung der Volkswagen-Hauptversammlung und die Empfehlungen von Aufsichtsrat und Verwaltung finden Sie im Internetauftritt von Volkswagen unter Investor Relation - Aktionärsversammlungen 2013.

Zwecks Stimmrechtsübertragung auf die GVB gehen Sie bitte wie folgt vor:

- Wenn Sie Ihr Depot bei der DAB-Bank haben und keine von den Empfehlungen des Aufsichtsrates und der Verwaltung abweichende Weisung erteilen möchten, dann kreuzen Sie bitte auf dem von der DAB-Bank übersandten Formular an, dass Sie Ihr Stimmrecht auf die GVB übertragen, unterschreiben das Formular und schicken bzw. faxen es an die DAB-Bank.

- Möchten Sie von unseren Empfehlungen abweichende Weisungen erteilen, bestellen Sie bitte eine Eintrittskarte bei der DAB-Bank. Nach Erhalt der Eintrittskarte füllen Sie bitte eine Vollmacht zugunsten der GVB und den Einzelweisungsteil auf der Rückseite der Eintrittskarte aus. Anschließend senden Sie die ausgefüllte Eintrittskarte an die GVB (Gemeinschaft der VW-Belegschaftsangehörigen, Brieffach 1552, 38436 Wolfsburg). Ihre Weisungen sind für die GVB bei der Stimmrechtsausübung verbindlich.

- Wenn Sie Ihr Depot nicht bei der DAB-Bank, sondern bei einem anderen Institut haben, und der GVB die Stimmrechte übertragen möchten, dann bestellen Sie bei Ihrem depotführenden Institut eine Eintrittskarte und verfahren weiter wie zuvor beschrieben.

Die Stimmrechtsübertragung gilt übrigens nur für die konkret bevorstehende Hauptversammlung.


Februar 2013: GVB-Vorstand hat getagt

Der Vorstand hat sich im Januar und Anfang Februar zu den ersten beiden Vorstandssitzungen des Jahres 2013 in Wolfsburg getroffen. Beide Sitzungen dienten der Vorbereitung der bevorstehenden Ereignisse und Termine, die für die GVB bzw. den Vorstand  bis Ende April anstehen.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Jahrespressekonferenz der Volkswagen AG am 14. März, die GVB-Mitgliederversammlung am 12. April und die Volkswagen-Hauptversammlung am 25.April. Insbesondere galt es, organisatorische Erfordernisse abzuklären und anzuschieben sowie inhaltliche Fragestellungen, wie z.B. die Tagesordnung der GVB-Mitgliederversammlung, abzustimmen und festzulegen.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir in unserer nächsten Vorstandssitzung Mitte März  alle Themenbereiche und Fragestellungen abschließend behandeln können“,  so der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting.


Dezember 2012 | GVB-Vorstandssitzung mit Beirat

Am 10. Dezember traf sich der GVB-Vorstand mit dem Beirat zu seiner turnusmäßigen Sitzung. Auf der Tagesordnung stand eine Rückschau auf das Jahr 2012 und eine Vorausschau auf das nächste Jahr. 

Das ablaufende Jahr war insbesondere geprägt vom Auftritt der GVB-Delegation auf der Hauptversammlung der Volkswagen AG, von der Verabschiedung und Veröffentlichung eines Leitbildes für die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre sowie von dem sehr interessanten und aufschlussreichen Besuch des Niedersächsischen Landtags sowie des Standorts Hannover der Volkswagen-Nutzfahrzeuge.

Von den Sitzungsteilnehmern äußerst positiv kommentiert und begrüßt wurde die Tatsache, dass das Unternehmen nun endlich die alte und die immer wieder erhobene Forderung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre nun endlich erfüllt hat, die jährliche Hauptversammlung des Konzerns an einem VW-Standort abzuhalten: Die nächste Volkswagen-Hauptversammlung wird am 25. April 2013 wird bekanntlich in Hannover stattfinden.  

Auch das Jahr 2013 wird von der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre wieder einiges an Einsatz und Engagement abverlangen. Neben dem Auftritt auf der Volkswagen-Hauptversammlung gilt es für die GVB insbesondere darauf zu achten - und bei Bedarf nachzuhaken -, dass  die Weiterverfolgung der in der Grundlagenvereinbarung zwischen Volkswagen und Porsche vereinbarten und bisher noch nicht realisierten Mitarbeiterkapitalbeteiligung nicht aus den Augen verloren wird.  

Daneben wurden in der Sitzung schon bereits einige Termine für das nächste Jahr  festgelegt. So soll die obligatorische Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre am Freitag, 12. April 2013, in Wolfsburg stattfinden. Als Zeitraum für die GVB-Fahrt 2013 einigte man sich auf einen Tag in den  letzten zwei Oktober-Wochen. 

Nach eineinhalb Stunden schloss der GVB-Vorsitzende, Friedrich-Wilhelm Schlichting, die Sitzung und wünschte den Teilnehmern, allen GVB-Mitgliedern und deren Angehörigen sowie allen Volkswagen-Beschäftigten eine frohe Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes neues Jahr.


Oktober 2012 | GVB-Fahrt nach Hannover

Am 18. Oktober fand die diesjährige Fahrt der Mitglieder der Gemeinschaft der VW- Belegschaftsaktionäre e.V. statt. Sie führte die 17-köpfige Reisegruppe nach Hannover.

Nachdem die Teilnehmer um 7:00 Uhr am Tor Ost des Volkswagenwerks in Wolfsburg per Reisebus Richtung Hannover aufgebrochen waren, stand zunächst der Besuch des Niedersächsischen Landtages ab 9 Uhr auf der Tagesordnung und anschließend ab 14 Uhr eine Besichtigungstour durch die Fertigung des Nutzfahrzeugstandorts des Volkswagenkonzerns in Stöcken in der Mecklenheidestraße.

Im Rahmen der Besichtigung des Landtagsgebäudes erhielt die GVB-Reisegruppe unter fachkundiger Führung einen detaillierten Einblick in das Leineschloss und seine Räumlichkeiten, vom Plenarsaal über die Fraktions- und Ausschussräume bis hin zur umfangreichen Bibliothek. Der Besuch im Landtag endete mit einer interessanten und intensiven Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Schneck, SPD, über politische Themen - u.a. über die Euro-Krise und die Auswirkungen auf die niedersächsischen VW-Standorte und die EU-Klage gegen das VW-Gesetz - sowie den Alltag eines Abgeordneten, an der sich zu Beginn auch die "heimische" Abgeordnete Angelika Jahns, CDU, beteiligte.

Im VW-Standort Hannover wurde die Reisegruppe vom Personalleiter für die Fertigung, Herrn Krapoth , seinem Mitarbeiter, Herrn Helfers, und der stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden, Frau Murkovic, begrüßt. Anschließend ging es in die Fabrikhallen. Eine sehr lebendige und fachkundige Führung durch die Produktion des "Bullis" (T5), des Panameras und des Amarok - angefangen über Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage - rundete den Tag ab.

Das Resümee der Teilnehmer war eindeutig: Ein gelungener und äußerst interessanter Tag in Hannover; alle, die die diesjährige Fahrt nicht mit gemacht haben, haben etwas verpasst.



Juni 2012 | GVB begrüßt Fortschritt bei Porsche-Integration

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) begrüßt die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit der Porsche-Integration. Besonders positiv sei, dass nun offensichtlich ein Weg gefunden worden sei, der neben rechtlichen insbesondere auch ökonomischen Aspekten Rechnung trage und die Porsche-Integration bereits vor 2014 möglich mache.

"Damit kann die Hängepartie beendet werden", so der GVB-Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting, "und die Synergie-Effekte können alsbald voll eingefahren werden. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und bringt den Volkswagen-Konzern weiter voran."

Wenn die Politik nun klage, so Schlichting weiter, dass die nun avisierte Porsche-Integration im Rahmen einer steuerfreien Umstrukturierung rechtlich wohl zulässig, aber dennoch als Steuertrick und missbräuchlich zu qualifizieren sei, dann sei dies nicht nachvollziehbar.

"Wenn nach einhelligen Experten-Meinungen die Umstrukturierungsvariante ohne Einschränkungen rechtens ist und Volkswagen die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, wie kann man dann von Steuertrick und Missbrauch reden", so Schlichting.


 


April 2012, Hamburg | Volkswagen Hauptversammlungen 2012

Die 52. Ordentliche Hauptversammlung und die 11. Gesonderte Versammlung der Vorzugsaktionäre der Volkswagen AG haben am 19. April 2012 im Congress Center in Hamburg stattgefunden.

Der Vorstand der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) konnte entgegen den sonstigen Gepflogenheiten nicht vollständig an den Versammlungen teilnehmen. Gesundheitsbedingt verhindert war der Vorsitzende der GVB, Friedrich-Wilhelm Schlichting, so dass der Stellvertretende Vorsitzende, Gerd Kuhlmeyer, die Delegation anführte und für die GVB als dritter Redner der Rednerliste zu den Aktionären gesprochen hat.

In Anbetracht der wirtschaftlichen Verfassung und insbesondere des Rekordergebnisses des Volkswagen-Konzerns im Letzten Jahr gab es aus Sicht der GVB nichts zu kritisieren. In seinem Beitrag würdigte Gerd Kuhlmeyere die hervorragenden Leistungen und dankte dem Vorstand, dem Management, den Arbeitnehmervertretungen und den Belegschaften für ihr außerordentliches Engagement im letzten Jahr.

"Der Erfolg des Geschäftsjahres 2011 ist tatsächlich eine Mannschaftsleistung und ohne die Belegschaft nicht denkbar. Es ist daher nur zu begrüßen, dass sich der Vorstand nicht mit verbalen Danksagungen begnügt, sondern auch Taten folgen lässt und an die Tarifbelegschaft in der Volkswagen AG eine Rekordgewinnbeteiligung auskehrt", so Gerd Kuhlmeyer. "Wenn wir als Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre in diesem Zusammenhang eine Forderung haben, dann ist das die Neuauflage von Belegschaftsaktien", so Gerd Kuhlmeyer weiter. Denn nach Auffassung der GVB sei es sinnvoll, eine kurzfristig wirkende monetäre Erfolgsbeteiligung zu verknüpfen mit einer langfristigen Beteiligung der Belegschaft am Unternehmen.

Darüber hinaus verteidigte Gerd Kuhlmeyer die in öffentlichen Diskussionen kritisierte Höhe der Vorstandsvergütung. Die Vorstandsvergütung bei Volkswagen sei auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet, entspreche den gesetzlichen Vorgaben sowie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und basiere letztlich auf dem Vergütungssystem, das die Hauptversammlung 2010 beschlossen hat.

"Wenn schon junge Menschen, die - wenn überhaupt - nur Verantwortung für sich selbst tragen, zum Teil ebenfalls Jahresgehälter in Millionenhöhe erhalten, nur weil sie gut Fußball spielen können, dann kann das Millionengehalt eines Konzernlenkers, der Verantwortung für immerhin gut 500.000 Arbeitsplätze weltweit hat und der unseres Erachtens weltweit der beste Manager seiner Kategorie ist, doch schlechterdings nicht in Frage gestellt werden".

Die Hauptversammlungen liefen - mit Ausnahme von Greenpeace-Aktionen vor und im CCH-insgesamt in einer ruhigen Atmosphäre und brachten keine Überraschungen. Den Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern wurden erwartungsgemäß Entlastung erteilt und die Anträge der Verwaltung wurden mit überwältigender Mehrheit angenommen.


März 2012, Wolfsburg | Ordentliche Mitgliederversammlung hat getagt

Am Freitag, 30. März, hat die turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) in Wolfsburg stattgefunden.

Schwerpunkte der Versammlung waren einerseits Anträge sowie andererseits Wahlen.

Über den vom Vorstand eingebrachten Antrag auf Verabschiedung eines für die GVB verbindlichen Leitbildes wurde lange und heftig diskutiert. Der Grundansatz, ein Leitbild für die GVB zu schaffen, wurde von der überwältigenden Mehrheit begrüßt. Im Ergebnis beschloss die Mitgliederversammlung zu diesem Tagesordnungspunkt, dass der Vorstand den vorgelegten Leitbildentwurf redaktionell noch einmal überarbeiten solle, ihn aber anschließend bedenkenlos verwenden könne.

Der Antrag des Vorstands auf Änderung der satzungsgemäßen Vertretungsregelung des Vereins wurde nach längerer Diskussion einstimmig angenommen. Danach wird die GVB zukünftig grundsätzlich vom Vorsitzenden gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden oder durch einen von beiden gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied vertreten. "Diese Neuregelung, die erst nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft treten kann, ist wesentlich flexibler und praktikabler als die alte Regelung", so der Vorsitzende, Friedrich-Wilhelm Schlichting.

Die in diesem Jahr turnusmäßig erforderlichen Neuwahlen brachten keine Überraschungen. Der Vorstand und die Mehrheit der Beiratsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Für die nächsten zwei Jahre sind die Vereinsorgane daher wie folgt besetzt:

Vorstand

Beirat

Der Vorsitzende dankte abschließend den Vereinsmitgliedern im Namen des gesamten Vorstands für die rege und fruchtbare Diskussion und schloss die GVB-Jahreshauptversammlung 2012 nach knapp drei Stunden.


November 2011, Wolfsburg | Presseerklärung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre

GVB-Vorstand contra EU-Kommission
Der Vorstand der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat sich am Montag zu einer Vorstandssitzung getroffen und sich u.a. mit der erneuten bevorstehenden Attacke aus Brüssel gegen das VW-Gesetz befasst. Nach Presseinformationen will man in Brüssel am Mittwoch erneut über eine Klage vor dem EuGH gegen das VW-Gesetz entscheiden.

Dieser erneute Angriff auf das VW-Gesetz ist beim GVB-Vorstand auf Kopfschütteln und Unverständnis gestoßen. Das VW-Gesetz sichert bekanntlich dem Land Niedersachsen, das 20 Prozent der Aktien am Volkswagen-Konzern hält, für wichtige Entscheidung - wie z.B. Standortverlegungen oder Standortschließungen - eine Sperrminorität zu.

Das Land Niedersachsen hat sich über viele Jahrzehnte als verantwortungsvoller Aktionär erwiesen. "Volkswagen ist nicht nur wegen seiner hervorragenden Produkte erfolgreich, sondern auch und gerade wegen der stabilen Aktionärsstruktur, der Landesbeteiligung und dem VW-Gesetz", so der Vorsitzende der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre", Friedrich-Wilhelm Schlichting. "Dies soll auch in der Zukunft so bleiben".

Nach Auffassung des GVB-Vorstandes ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, dass das erfolgreiche Vorzeigeunternehmen Volkswagen seit mehreren Jahren immer wieder mit dem Hinweis auf Europarecht angegriffen und "an den Pranger gestellt" wird.

Dies gilt ganz besonders für den nun wieder erneut bevorstehenden Angriff aus Brüssel, zumal die aus Brüssel angegriffenen Regelungen in der Satzung der Volkswagen AG verankert sind und die Möglichkeit einer Festlegung einer vom gesetzlichen Mehrheitserfordernis (75 %) abweichenden Mehrheit - wie z.B. 80 % - durch die Gesellschaftssatzung durch das Aktiengesetz ausdrücklich erlaubt ist.


Mai 2011, Hamburg | Volkswagen-Hauptversammlung

Am 03.Mai hat die 51. Hauptversammlung der Volkswagen AG im Congress Center Hamburg stattgefunden. Der Vorstand der Gemeinschaft der VW-Belegschafts-Aktionäre hat geschlossen daran teilgenommen und die Ihr übertragenen Stimmrechte weisungsgebunden ausgeübt.

Der Vorsitzende der GVB, Friedrich-Wilhelm Schlichting, hat als dritter Redner der Rednerliste zu den Aktionären gesprochen. In seinem Betrag ging er besonders auf das erfolgreiche Geschäftsjahr 2010 ein, das für den Konzern ein historisches Rekordjahr in Sachen Absatz, Umsatz und Rendite war.

„Der wirtschaftliche Erfolg ist eine Leistung der Gesamtbelegschaft. Daher gilt der besondere Dank den Belegschaften, den Managements und Arbeitsnehmervertretern der Konzerngesellschaften sowie dem Konzernvorstand“, so Friedrich-Wilhelm Schlichting. Aufgrund dieser besonderen Leistungen sei es auch angebracht, die Belegschaft durch eine Ausgabe weiterer Aktien an der Unternehmensentwicklung zu beteiligen. „Eine gute und passende Gelegenheit hierfür ist das 75-jährige Jubiläum von Volkswagen in 2013.“

Man dürfe sich aber insgesamt nicht auf dem Erreichten ausruhen, so Schlichting weiter. Volkswagen sei als Automobilhersteller ingenieurgetrieben und müsse daher die ebenfalls ingenieurgetriebenen Zukunftsthemen „Umwelt, Mobilität und Energie“ als umweltpolitische Kernkompetenz er- und aufgreifen.

Volkswagen sei schon auf einem guten Weg, könne hier aber noch mehr Tempo aufnehmen.

„Insgesamt bin ich mir aber sicher, dass wir als Aktionäre - trotz der weltweit anstehenden Probleme - mit Optimismus und Zuversicht mit unserem Volkswagen-Konzern in die Zukunft schauen können“, so die abschließende Prognose des GVB-Vorsitzenden.

Die Hauptversammlung verlief insgesamt in einer ruhigen Atmosphäre und brachte keine Überraschungen. Die Aktionärsversammlung entlastete den Vorstand und den Aufsichtsrat und stimmte Ihren Anträgen mit überwältigender Mehrheit zu.


April 2011, Wolfsburg | GVB Mitgliederversammlung

Die jährliche Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. hat am Donnerstag, 07. April 2011, am Standort Wolfsburg stattgefunden.

Neben den standardmäßigen Tagesordnungspunkten - wie z.B. dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes, dem Kassen- und Prüfbericht - waren vorstandsseitig beantragte Satzungsanpassungen und die Vorbereitung des GVB-Beitrags auf der diesjährigen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 03. Mai 2011 in Hamburg Schwerpunkte der Diskussion.

Bei den vom Vorstand beantragten Satzungsänderungen handelte es sich im Wesentlichen um Anpassungen der Organisationsstruktur und der Arbeit des Vorstandes. „Wir hatten im Vorstand festgestellt, dass die satzungsgemäßen Strukturen und Zuständigkeiten zu unflexibel waren und nicht mehr der Praxis entsprachen. Wir haben daher der Mitgliederversammlung unsere Überlegungen vorgetragen und entsprechende Änderungsanträge vorgelegt“, so der Vorsitzende der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsangehörigen, Friedrich-Wilhelm Schlichting.

„Wir sind froh, dass die Mitgliederversammlung die Auffassung des Vorstandes im Ergebnis teilt und die beantragten Änderungen mit der notwendigen Mehrheit beschlossen hat“, so Friedrich-Wilhelm Schlichting weiter. „Die Diskussionen hierzu waren sehr lebhaft und zum Teil kontrovers. Das beweist, mit welchem Engagement die Mitglieder bei der Sache sind. Das Diskussions- und Abstimmungsergebnis zeigt aber auch, dass doch letztlich alle an einem Strang ziehen.“

Der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting dankte den Vereinsmitgliedern im Namen des gesamten Vorstands für die rege und fruchtbare Diskussion und konnte die Jahreshauptversammlung nach knapp 2 1/2 stündiger Dauer beenden.


März 2011, Wolfsburg | 50-jähriges GVB-Jubiläum

Am 03. März hat die Feierstunde zum 50-jährigen Jubiläum der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre im Unternehmensarchiv der Volkswagen AG in Wolfsburg stattgefunden.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch den Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Schlichting hielt der Leiter des Unternehmensarchivs, Herr Dr. Manfred Grieger,den Festvortrag mit dem Titel „Vom Privatisierungskompromiss zur Belegschaftsbeteiligung in Aktien“. Im Rahmen seines Festvortrags ging Herr Dr. Grieger detailliert auf die Hintergründe und die Rahmenbedingungen der Privatisierung von Volkswagen ein und stellte insbesondere die Verknüpfung des Volkswagen-Gesetzes mit dem Jubilar in den Mittelpunkt der Betrachtungen.

Der Festvortrag war eine sehr aufschlussreiche und sehr anschauliche und humorvoll vorgetragene Zeitreise durch die letzten 50 Jahre VW-Geschichte.

Im Anschluss daran referierten Herr Hans-Dieter Pötsch, Finanzvorstand der Volkswagen AG, und Herr Bernd Osterloh, Vorsitzender des Konzern- und Gesamtbetriebsrates der Volkswagen AG, zum Thema Mitarbeiterbeteiligung.

Herr Pötsch betonte, dass die Mitbestimmung neben den Fahrzeugen mittlerweile ein echtes Markenzeichen des Unternehmens geworden sei und dass Information, Konsultation sowie Partizipation, d.h. Mitbestimmung, nach den Erfahrungen von Volkswagen zu engagierten Mitarbeitern führe. Mitbestimmung und Mitarbeiterbeteiligung seien daher für den Erfolg des Unternehmens ein wichtiger Faktor, an dem man festhalte.

Herr Osterloh betonte, die Arbeitnehmerseite wisse es zu schätzen, dass sich Vorstand und Belegschaftsvertreter bei Volkswagen einig seien, dass die Einbindung der Beschäftigten in strategische Zukunftsfragen ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Volkswagen sei. Weiter führte er aus, dass bei Volkswagen auch darüber Einvernehmen bestehe, dass eine Beteiligung der Belegschaft am Kapital des Unternehmens sinnvoll sei. Er sei zuversichtlich, dass noch 2011 ein Einstieg in eine Kapitalbeteiligung gelingen könne.

Nach Grußworten durch Herrn Prof. Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, durch Herrn Frank Patta, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Wolfsburg, und durch Herrn Klaus Schneck, Mitglied der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag, wurden zwei schriftliche Grußworte verlesen. Schriftliche Grußworte hatten das Bundespräsidialamt im Auftrag des Bundespräsidenten Christian Wulff sowie der Ministerpräsident Niedersachsens David McAllister gemeinsam mit dem niedersächsischen Wirtschaftsministers Jörg Bode dem Jubilar zu seinem 50.Geburtstag zugesandt.
Nach dem Schlusswort durch den stellvertretenden GVB-Vorsitzenden Gerd Kuhlmeyer ging die Feierstunde mit einem gemeinsamen Imbiss zu Ende.

Die Veranstalter waren zufrieden und die Gäste waren sich einig: Sie hatten eine Feierstunde mit interessanten und anspruchsvollen Wortbeiträgen in einem würdigen Rahmen erlebt.


Januar 2011, Wolfsburg | Turnusmäßige Sitzung des GVB-Vorstands

Am 11. Januar hat sich der Vorstand in Wolfsburg erneut zu einer Sitzung getroffen und sich schwerpunktmäßig mit den Vorbereitungen der Feierstunde zum 50-jährigen Jubiläum am 03. März 2011 befasst. Im Rahmen der Feierstunde stehen die Vorträge vom Finanzvorstand der Volkswagen AG, Herrn Hans Dieter Pötsch, sowie vom Vorsitzenden des Konzern- und Gesamtbetriebsrates der Volkswagen AG, Herrn Bernd Osterloh, zum Thema „Mitarbeiterbeteiligung“ im Vordergrund. Daneben sind einige Grußworte geplant sowie ein Überblick über die geschichtliche Entwicklung der GVB und des Volkswagen-Gesetzes, den der Leiter des VW-Archivs, Herr Dr. Manfred Grieger, geben wird.Die Einladungen an die Gäste und die Mitglieder werden im Laufe der dieser Woche per Post versandt.„Es ist alles im Plan“, so das Resümee des Vorsitzenden Friedrich-Wilhelm Schlichting.

Die nächste Vorstandssitzung wird am 23.Februar stattfinden.


Dezember 2010, Wolfsburg | Sitzung des GVB-Vorstands mit den Beisitzern

Am Montag, 13. Dezember, fand in Wolfsburg eine Sitzung des Geschäftsführenden Vorstands zusammen mit den neun Beisitzern statt. Auf der Tagesordnung standen das 50-jährige Jubiläum, der Jahresfahrplan 2011 und die Vorbereitung der Jahreshaupt-versammlung des nächsten Jahres.

Am 03. März wird - wie bereits mitgeteilt - im Unternehmensarchiv im Werk Wolfsburg anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre ab 10.30 Uhr eine kleine Feierstunde stattfinden. Erfreulicherweise konnten wir einige Referenten gewinnen, so dass der endgültige Ablauf der Veranstaltung nunmehr feststeht. Die Einladungen mit allen notwendigen Informationen werden nun fertig gestellt und spätestens Mitte Januar verschickt.

Wichtige Ereignisse für die GVB im nächsten Jahr sind neben der Jubiläumsveranstaltung am 03. März insbesondere die Jahrespressekonferenz und die Hauptversammlung der Volkswagen AG, die für den 10. März bzw. für den 03. Mai terminiert sind.

Die Jahreshauptversammlung der GVB wird im nächsten Jahr voraussichtlich am 07. April stattfinden. Der Vorstand hat beschlossen, den Mitgliedern u.a. notwendige Satzungsanpassungen zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Einladungen zur Jahreshauptversammlung mit weiteren Details erfolgen Anfang März.

Der Vorstand wird Anfang Januar 2011 zu seiner nächsten Sitzung zusammen kommen.


November 2010, Wolfsburg, Braunschweig | Vorstandssitzung und GVB-Fahrt

Am 01. November traf sich der Geschäftsführende Vorstand der GVB in Wolfsburg und beschäftigte sich mit der Vorbereitung der Feierstunde zum 50-jährigen Jubiläum am 03. März 2011. Die Vorbereitungen liegen im Plan und die ersten Zusagen von Referenten liegen vor. Am 13. Dezember wird sich der Geschäftsführende Vorstand mit den Beisitzern in Wolfsburg treffen und dann - hoffentlich auf der Basis der Zusage von allen angefragten Referenten - den endgültigen Ablauf der Feierstunde diskutieren und festlegen können, damit im Anschluss daran die Einladungen verschickt werden können.

Am 02. November führte die diesjährige Vereinsfahrt die GVB-Mitglieder - wie im September bereits angekündigt - nach Braunschweig. Die 20-köpfige Reisegruppe reiste in Fahrgemeinschaften individuell an und traf sich um 10 Uhr im Werk Braunschweig im Besucherzentrum. Der Betriebsratsvorsitzende, Uwe Fritsch, begrüßte die Besuchergruppe und gab einen interessanten Überblick über die Geschichte und die wechselhafte Entwicklung des Standortes Braunschweig. Anschließend besichtigte die Gruppe unter fachkundiger Führung die Fertigung der diversen Komponenten, die in Braunschweig entwickelt und für den Konzern weltweit produziert werden.

Am Nachmittag stand ein Besuch bei der Volkswagen Bank auf dem Programm. Dort wurde die Besuchergruppe im Konferenzzentrum der Financial Services AG begrüßt und fachkundig über die Geschichte, Entwicklung und die Zukunftsstrategien der Volkswagen Bank GmbH informiert. Nach einer lebhaften und zum Teil kontroversen Diskussion begaben sich die GVB-Mitglieder wieder auf den Heimweg.

Das Resümee der Teilnehmer war eindeutig und einheitlich: Ein gelungener und interessanter Tag in Braunschweig.


September 2010, Wolfsburg | Sitzungen des GVB-Vorstandes

Der Vorstand hat nach der Sommerpause am 09. August zusammen mit den Beisitzern und am 06. September im Kreis des Geschäftsführenden Vorstands getagt. In beiden Sitzungen hat er sich in Wesentlichen mit der geplanten GVB-Fahrt und dem im März bevorstehenden 50-jährigen Jubiläum beschäftigt.

Die diesjährige Vereinsfahrt wird die Vereinsmitglieder am 02. November nach Braunschweig führen. Auf dem Programm stehen vormittags ein Besuch im Werk Braunschweig und nachmittags eine Besichtigung der Volkswagen Bank. Die Einladung mit näheren Einzelheiten wird den Mitgliedern der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre in Kürze zugehen.

Die Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre wird am 03. März 2011 ab 10.30 Uhr im Unternehmensarchiv im Werk Wolfsburg stattfinden. Die Planung läuft im Moment auf Hochtouren. Die Einladung an die Mitglieder der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre sowie an ausgewählte Gäste wird erfolgen, sobald die Detailplanung zur Ausgestaltung der Feierstunde abgeschlossen ist.


Juni 2010, Wolfsburg | Vorstandssitzung GVB im Werk Wolfsburg

Zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause traf sich am 21.06.2010 der geschäftsführende Vorstand im Werk Wolfsburg.

Themen waren :

  • Mitglieder-Neuordnung:
  • 50-jähriges Jubiläum der GVB Anfang 2011
  • GVB-Fahrt 2010
  • Satzungsanpassungen (durch die Mitgliederversammlung 2011).

  • Bei der Beratung wurde das Ziel bekräftigt, speziell in den Werken möglichst aktive Beschäftigte als Multiplikatoren und Unterstützer für die GVB zu erhalten. Da die Mitgliederzahl auf vierzig begrenzt ist, beschloss der Vorstand, einige Mitglieder, die in der jüngeren Vergangenheit nicht so aktiv am Vereinsgeschehen teilgenommen haben, anzuschreiben. Am 09. August findet eine Vorstandssitzung mit den neun Beisitzern und den beiden Ehrenmitgliedern statt. Themen sind hier insbesondere die GVB-Fahrt und das 50-jährige Jubiläum unserer Gemeinschaft im Frühjahr 2011. Mit der konkreten Ausplanung der GVB-Fahrt im vierten Quartal 2010 - avisiert ist Braunschweig - hat der Vorstand die Geschäftsführer beauftragt. Für das Jubiläum soll gemeinsam mit den Beisitzern und Ehrenmitgliedern das Programm einer Feierstunde - vermutlich am 03. März 2011 - ausgearbeitet werden. Der Vereinsvorstand hat bereits Anfragen an die Herren Dr. Neumann, Pötsch und Osterloh gerichtet, ob sie sich anlässlich des Jubiläums als Gastredner zur Verfügung stellen. Abschließend verabschiedete der Vorstand Satzungsanpassungen, die der Mitgliederversammlung im nächsten Jahr zur Abstimmung vorgelegt werden sollen.


    April 2010, Hamburg | 50.Ordentliche Hauptversammlung

    Die 50. Ordentliche Hauptversammlung und die 10. Gesonderte Versammlung der Vorzugsaktionäre der Volkswagen Aktiengesellschaft fand am 22. April 2010 im Congress Center Hamburg statt. Die Aktionäre zeigten sich nach dem turbulenten Jahr 2009 weitgehend zufrieden und billigten die neue Struktur im Aufsichtsrat. Für die Porsche-Übernahme gab es Lob von der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre. "Die richtigen Weichen sind gestellt", meinte anerkennend Friedrich-Wilhelm Schlichting, Vorsitzender des Vereins, und fragte u.a. nach den Auswirkungen der milliardenschweren Klage in den USA hinsichtlich der Porsche-Übernahme. Außerdem wollte er wissen, welche Maßnahmen VW ergreift, um die schärferen Grenzwerte in den USA zu erfüllen und die Marktposition der Premium-Autobauer zu sichern. Ebenso bekräftigte Schlichting die Forderung nach Belegschaftsaktien.
    Bei der abschließenden Abstimmung vertrat die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre rund 150.000 Stimmrechte und votierte in beiden Versammlungen für die Vorschläge der Verwaltung.


    April 2010, Wolfsburg | GVB-Mitgliederversammlung

    Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. hat am Freitag, 09. April 2010, am Standort Wolfsburg stattgefunden. Neben den standardmäßigen Tagesordnungspunkten - wie z.B. dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes, dem Kassen- und Prüfbericht - waren die Präsentation des aktualisierten GVB-Internet-Auftritts und die Vorbereitung des GVB-Beitrags auf der diesjährigen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 23. April 2010 in Hamburg Schwerpunkte der Diskussion.
    „Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise war für die gesamte Automobilindustrie eine echte Herausforderung“, so der GVB-Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting. „Auch Volkswagen hat sie getroffen. Volkswagen hat aber erheblich besser bewältigt als die übrigen Wettbewerber“, so Schlichting. Dies sei nach seiner Überzeugung letztlich auch das Ergebnis des bewährten Volkswagen-Handelns, notwendige Wirtschaftlichkeitsaspekte nachhaltig zu verknüpfen mit den Interessen der Belegschaft nach Sicherung der Beschäftigung und Mitbeteiligung/ Mitbestimmung.
    Die vom Vorstand verfolgten Ziele der Strategie 2018 sowie die Porsche-Integration und die Kooperation mit Suzuki werden von der GVB begrüßt. Die GVB wird daher auf der Hauptversammlung im Sinne der von Vorstand und Aufsichtsrat empfohlenen Tagesordnungspunkte stimmen, auch wenn gerade die Porsche-Integration aufgrund von Entwicklungen speziell in den USA auch gewisse Risiken in sich birgt.
    Neben den inhaltlichen Diskussionen waren die Vorstandswahlen ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Hauptversammlung. Die Wahlperiode des gesamten Vorstands war abgelaufen. Mit Ausnahme von zwei Beisitzern hatten sich alle Vorstandsmitglieder erneut zur Wahl gestellt und wurden im Rahmen einer Blockwahl für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt. Der wiedergewählte geschäftsführende Vorstand setzt sich demnach aus nachfolgenden Mitgliedern zusammen:

    Der Vorsitzende Schlichting dankte den Vereinsmitgliedern im Namen des gesamten Vorstands für das erneut entgegengebrachte Vertrauen, versprach weiterhin engagierten und vollen Einsatz und konnte die Hauptversammlung nach gut 1 ¾ stündiger Dauer beenden.


    März 2010, Wolfsburg | Sitzung des erweiterten GVB-Vorstandes

    Am Freitag, 05. März 2010, hat der erweiterte Vorstand der Gemeinschaft der VW- Belegschaftsaktionäre getagt.
    Der erweiterte Vorstand besteht aus den sechs Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und den neun Beisitzern.
    Auf der Tagesordnung standen die Vorbereitung der Mitgliederversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre am 09. April und Abstimmungen zur Hauptversammlung der Volkswagen AG am 22. April in Hamburg.


    Februar 2010, Wolfsburg | Ordentliche Mitgliederversammlung der GVB am 09. April 2010

    Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. wird am Freitag, 09. April 2010, um 13 Uhr im Werk Wolfsburg stattfinden.
    Neben den standardmäßigen Themen wie Tätigkeitsbericht des Vorstandes sowie Kassen- und Prüfbericht steht insbesondere die Wahl des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung.
    Anträge aus dem Kreis der Mitglieder können bis zum 30. März bei der Geschäftsführerin, Frau Kristina Thieme, Tel.: 05361-9 22209, eingereicht werden.
    Die Einladung zur Hauptversammlung mit der detaillierten Tagesordnung wird den Mitgliedern Anfang März zugehen.


    18.12.2009, Wolfsburg | Volkswagen Vorzugsaktie ersetzt Stammaktie im Deutschen Aktienindex DAX

    Die Vorzugsaktie der Volkswagen Aktiengesellschaft wird mit Wirkung zum 23. Dezember 2009 die Stammaktie des Unternehmens im Deutschen Aktienindex DAX ersetzen. Das hat die Deutsche Börse am heutigen Freitag aufgrund der veränderten Aktionärsstruktur hinsichtlich der Volkswagen Stammaktien beschlossen. Zuvor hatte die Qatar Holding mitgeteilt, dass sie ihren Anteil an den Volkswagen Stammaktien von 6,8 auf 17 Prozent erhöht hat. Dadurch sinkt der Streubesitz dieser Aktiengattung unter zehn Prozent. Gemäß den Richtlinien der Deutschen Börse hat dies das Ausscheiden der Volkswagen Stämme aus dem DAX zur Folge.
    Mit Wirkung zum 23. Dezember 2009 wird die Volkswagen AG, die dem wichtigsten deutschen Aktienindex seit 1988 ununterbrochen angehört, anstelle der Stammaktie mit ihrer Vorzugsaktie im DAX vertreten sein.
    Die Volkswagen Aktiengesellschaft plant im Rahmen einer Kapitalerhöhung im ersten Halbjahr 2010 neue Vorzugsaktien auszugeben. Damit verschafft sich das Unternehmen finanzielle Flexibilität für die Weiterentwicklung des integrierten Automobilkonzerns und sichert sich auch nach Abschluss aller Transaktionsschritte zur Verschmelzung mit Porsche eine angemessene Liquidität, eine gesunde Finanzierungsstruktur und das im Branchenvergleich sehr gute Rating.


    03.12.2009, Hamburg | Außerordentliche Hauptversammlung

    Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 3. Dezember 2009 in Hamburg das Stimmrecht für die Belegschaftsaktionäre wahrgenommen. Dem Aufruf „mit der Belegschaft zu stimmen, bedeutet in die Zukunft zu investieren und nachhaltig auf der Überholspur zu sein“ sind darüber hinaus viele Kleinaktionäre gefolgt und haben der Gemeinschaft ihre Stimmrechte übertragen. Schon im Vorfeld stieß die Position der Belegschaftsaktionäre auf großes öffentliches Interesse. Ein Kamerateam des ZDF begleitete die Vorsitzenden Friedrich Wilhelm Schlichting und Gerd Kuhlmeyer bei den inhaltlichen Vorbereitungen zur Hauptversammlung. Zu sehen war der Beitrag am Donnerstag im Mittagsmagazin. In seiner Rede bezog der erste Vorsitzende Schlichting klar Stellung und erklärte, dass die Gemeinschaft der Kapitalerhöhung zur Ausgabe von stimmrechtslosen Vorzugsaktien sowie den weiteren Anträgen zustimmen werde. Denn nach wie vor hält der Belegschaftsverein es für dringend erforderlich, dass die qualitative Mehrheit von 80% der Anteile für wichtige Entscheidungen, sowie das Entsenderecht für zwei Aufsichtsratsmandate für das Land Niedersachsen – unabhängig von der Zukunft des Volkswagen-Gesetzes – erhalten bleibt.

    Die Hauptversammlung stimmte ebenfalls mit überwältigender Mehrheit den Anträgen der Verwaltung zu.


    Dezember 2009 | Außerordentliche Hauptversammlung (Stimmrechtsübertragung)

    Am 03. Dezember findet in der Messe in Hamburg eine Außerordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG statt. Gegenstand der Hauptversammlung sind richtungsweisende Weichenstellungen für die Umsetzung der von den Aufsichtsräten der Volkswagen AG und Porsche SE genehmigten Schaffung eines integrierten Volkswagenkonzerns unter Einbindung von Porsche. Einerseits geht es um eine erforderliche Kapitalerhöhung und andererseits um eine satzungsmäßige Legitimierung der qualifizierten Mehrheit für wichtige Hauptversammlungsbeschlüsse sowie das Entsenderecht von zwei Mitgliedern in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG für das Land Niedersachsen, unabhängig vom Volkswagengesetz. Wir als Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre befürworten die vom Aufsichtsrat und vom Vorstand empfohlenen Beschlüsse und werden auf der Außerordentlichen Hauptversammlung - sofern wir von einzelnen Aktionären keine gegenteiligen Weisungen erhalten -entsprechend stimmen , da sie die Grundlage für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns und die Sicherung der Beschäftigung bilden. Wenn Sie Aktien der Volkswagen AG in Ihrem Depot haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns für diese Aktien das Stimmrecht übertragen. Hierbei gehen Sie bitte wie folgt vor:

    Bitte vergessen Sie Ihre Unterschrift nicht.


    April 2009 | Hauptversammlung (Stimmrechtsübertragung)

    Bitte Übertragen Sie Ihre Stimmrechte der Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre. Wenn Sie Aktien der Volkswagen AG in Ihrem Bankdepot haben, können Sie uns für diese Ihr Stimmrecht übertragen. Hierbei gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

    Bitte vergessen Sie Ihre Unterschrift nicht.


    April 2009 | Mitgliederversammlung am 03. April 2009

    Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am Freitag, 03. April 2009, in Wolfsburg stattgefunden. Neben den satzungsgemäßen Standard-Tagesordnungspunkten – wie dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes, dem Kassen- und Prüfungsbericht sowie der Entlastung des Vorstandes – nahm die allgemeine Aussprache einen breiten Raum ein. Schwerpunkte bildeten die Diskussion um das Selbstverständnis der GVB sowie die Vorbereitung der diesjährigen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 23. April in Hamburg. Vom Selbstverständnis her versteht sich die 1961 gegründete Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre als Stimme der ehemaligen und aktiven Belegschaft auf den jährlichen VW-Hauptversammlungen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Gesamtbetriebsrates der Volkswagen AG. „Eine gesonderte Interessenvertretung von Belegschaftsaktionären ist sinnvoll, da Belegschaftsaktionäre grundsätzlich langfristigere Ziele verfolgen als kurzfristigen Erfolg und Profit. Sie haben mehr Interesse daran, dass ihr Arbeitgeber wirtschaftlich wettbewerbsfähig ist, umweltfreundliche und –verträgliche Produkte und Dienstleistungen erbringt und somit als nachhaltiger Wirtschaftsfaktor sowie als Arbeitsplatz- und Einkommensgarant Perspektiven bietet“, so der GVB-Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting. Nicht zuletzt als Ergebnis aus der Finanz- und Wirtschaftskrise verfolgen auch Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik sowie aus regionalen und überregionalen Institutionen und Vereinigungen mehr und mehr langfristigere und nachhaltige Interessen. Offensichtlich haben auch sie erkannt, dass dies volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch sinnvoller ist. Aus diesem Grund wirbt die GVB auch um die Stimmrechte von Aktionären, die nicht bei VW beschäftigt sind oder waren, aber ebenfalls langfristige und qualitativ nachhaltige Interessen mit ihrer Beteiligung an VW verfolgen. „Wir sind überzeugt, dass eine langfristige und nachhaltige Ausrichtung des Volkswagen-Konzerns regional, volkswirtschaftlich und global einen Mehrwert bringt gegenüber kurzfristigem Profitdenken“, so GVB-Vorsitzender Schlichting. Die Mitgliederversammlung bekräftigte die Zielrichtung des GVB-Handelns und beauftragte den Vorstand ausdrücklich, auf der Hauptversammlung entsprechend den Empfehlungen von Verwaltung und Aufsichtsrat zu stimmen und dies auch noch einmal gegenüber der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Damit soll allen Aktionären eine Orientierung gegeben werden, die ihre Stimmrechte der GVB übertragen haben oder eine Übertragung erwägen. Wahlen standen dieses Jahr nicht auf der Tagesordnung. So konnte der Vorsitzende Schlichting die Hauptversammlung nach knapp 1 ¾-stündiger Dauer und angeregter Diskussion beenden.


    Januar 2009  | Erweiterte Vorstandssitzung

    Am 26. Januar 2009 fand eine erweiterte Vorstandssitzung statt. Es wurden die Aktivitäten für das Jahr 2009 besprochen.

    Der Vorsitzende hat an der Jahrespressekonferenz am 12. März 2009 teilgenommen.


    April 2008  | Hauptversammlung (Stimmrechtsübertragung)

    Bitte Übertragen Sie Ihre Stimmrechte der Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre. Wenn Sie Aktien der Volkswagen AG in Ihrem Bankdepot haben, können Sie uns für diese Ihr Stimmrecht übertragen.

    Hierbei gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

    Bitte vergessen Sie Ihre Unterschrift nicht.


    Oktober 2007  | Wichtiger Termin

    Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am 15. Oktober eine Informationsfahrt nach Hannover unternommen. Nach einer Besichtigung des Landesfunkhauses Hannover haben Vorstand und Mitglieder am Nachmittag mit Herrn Minister Walter Hirche (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) und Mitglied des VW-Aufsichtsrats, über das Thema „Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmenskapital“ sowie über andere Themen mit Bedeutung für den VW-Konzern diskutiert.


    Dezember 2006  | Wichtiger Termin

    Wir bitten die Belegschaftsaktionäre, die bei der SEB AG ihr Depot haben es bis zum 31.12.2006 auf die DAB Bank zu übertragen.


    Mai 2006  | Hauptversammlung

    Am 03. Mai 2006 fand die diesjährige Volkswagen Hauptversammlung (HV) statt. Auch in diesem Jahr hat die Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre eine Fahrt zur HV organisiert und im einvernehmen mit dem Betriebsrat der Werke Werksangehörige dazu eingeladen. Über 100 Meinungsbildner aus den Standorten konnten so den Verlauf der Hauptversammlung miterleben und unmittelbar die Stellungnahmen und Ansprüche der Aktionäre gegenüber dem Vorstand kennen lernen.

    Deutlich vereinfacht hat die Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre in diesem Jahr das Verfahren der Stimmrechtsübertragung. Somit konnte dem Wunsch der Belegschaftsaktionäre aus dem Vergangenem Jahr entsprochen werden. Auch im Jahr 2007 soll es bei dem vereinfachten Übertragungsverfahren bleiben.


    April 2005  | Mitgliederversammlung

    Am 04. April 2005 fand die Mitgliederversammlung der Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre im Management-, Bildungs- und Kommunikationszentrum Haus Rhode in Königslutter statt.

    Die Agenda lautete:

    Die Themen stießen auf großes Interesse der teilnehmenden Mitglieder und führten zu einem angeregten Meinungsaustausch.


    Januar 2005  | Mitgliedertagung

    Außerhalb der jährlichen Mitgliederversammlung fand eine Tagung mit aktuellen Themen statt.

    Am 25. Januar 2005 trafen sich die Mitglieder der Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre im Management-, Bildungs- und Kommunikationszentrum Haus Rhode in Königslutter.

    Folgendes wurde referiert:

    Darüber hinaus fanden interessante Diskussionen und Gespräche untereinander statt.


    September 2004 | Kostenlose Verwaltung der Belegschaftsaktien ist nicht mehr möglich

    Aufgrund einer Entscheidung des Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist das Recht zur kostenlosen Verwaltung der Belegschaftsaktien im Depot der Aktienverwaltung von Volkswagen zum Ende des Jahres 2004 ausgelaufen.

    Die BelegschaftsaktionärInnen wurden unternehmensseitig rechtzeitig darüber informiert, dass sie die im Depot der Volkswagen AG befindlichen Aktien entweder auf ein Depot bei einer anderen Bank übertragen oder verkaufen müssen.

    Seitens der GVB wurde ergänzend dafür geworben, die Aktien wegen des attraktiven Angebotes vorzugsweise auf ein Depot bei der Volkswagen Bank zu übertragen und nicht zu verkaufen, um somit weiterhin am Unternehmen beteiligt zu bleiben und von zukünftigen Wertsteigerungen der Aktien profitieren zu können.

    Immerhin haben über 30% der BelegschaftsaktionärInnen ihre Aktien inzwischen an die Volkswagen Bank übertragen. Die GVB wird so in der Lage sein, für Stimmrechtsübertragungen in nicht unerheblichem Umfang auch für die Hauptversammlung in 2005 zu werben.


    © Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e. V.