03.Mai 2018 Hauptversammlung in Berlin | GVB kritisiert Debatte um Feinstaub als verengt

Berlin – 04. Mai 2018 In seinem Redebeitrag auf der Hauptversammlung in Berlin hat der Vorsitzende der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre (GVB), Gerd Kuhlmeyer die wirtschaftliche Situation von Volkswagen als „vollen Erfolg“ gewertet.

Dennoch dürfe man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, ergänzte Kuhlmeyer. Nach wie vor sei der Abgasskandal nicht vollständig abgearbeitet. „Herr Dr. Diess, Herr Pötsch, bitte bleiben Sie dran und tun Sie alles, damit dieses Thema bald zu Ende gebracht werden kann“, forderte Kuhlmeyer.

Außerdem kritisierte der Vorsitzende der GVB die öffentliche Debatte um die Feinstaubbelastung als verengt. So würde nach Angaben des Umweltbundesamtes die Erneuerung der Dieselflotte und Software-Updates nicht überall zur Einhaltung der Grenzwerte führen. „Offensichtlich gibt es auch andere Faktoren, die Einfluss auf die Einhaltung der Grenzwerte haben.“ Ferner würde zu wenig über Lösungsansätze wie sogenannte Nassstaubsauger, Filterasphalt und Moosfilter nachgedacht, so Kuhlmeyer.

„Warum ist der öffentliche Diskurs so verengt? Damit ich nicht missverstanden werde: Das Volkswagen-Verhalten war und ist nicht zu entschuldigen. Aber die alleinige Fokussierung auf den Diesel und Volkswagen bzw. die Automobilindustrie ist nicht nur falsch und unerträglich“, sagte Kuhlmeyer. Abschließend erneuerte er die Forderung nach einem Angebot über Belegschaftsaktien an die beschäftigten von Volkswagen.


03. Mai 2018 | Berlin - GVB auf der Hauptversammlung: Treffen von Beschäftigten mit Arbeitnehmern im Aufsichtsrat








03.April 2018 | GVB informiert Bundestagsabgeordneten über Belegschaftsaktien

Über veränderte politische Rahmenbedingungen zur Steigerung der Attraktivität von Belegschaftsaktien diskutierte der Vorstand der GVB mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs. Dabei wies GVB-Vorsitzender Gerd Kuhlmeyer darauf hin, dass eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen unter anderem zu einer deutlichen Stärkung der Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen führt.

Nach Ansicht von GVB-Geschäftsführer Lutz Becker sollte der Gesetzgeber das Verfahren erleichtern, um Belegschaftsaktien attraktiver zu gestalten. Dazu zählt insbesondere eine Vereinfachung der Depotführung - wie sie in früheren Zeiten bei Volkswagen statthaft war- , d.h. die Möglichkeit der Aufbewahrung von Aktien für die Belegschaft in einem Sammeldepot des Arbeitgebers und die Ausweisung gegenüber den Beschäftigten über die Gehaltsabrechnung. Auch die steuerlichen Rahmenbedingungen müssten aus Sicht der GVB-Vertreter verbessert werden. Die geringfügige Anhebung der staatlichen Förderung im Jahre 2009 von 135 Euro auf 360 Euro biete wenig Anreiz, Beschäftigten eine Aktienbeteiligung anzubieten. So sollte nach ihren Vorstellungen der steuer- und sozialabgabenfreie Betrag auf den geldwerten Vorteil auf mindestens 1.000 Euro erhöht werden. Dabei müsste auch die Vergleichbarkeit mit anderen europäischen Staaten als Grundlage dienen. “Neben der Gewinnbeteiligung am Unternehmen ist für uns die Haltedauer von zentraler Bedeutung“, so Lutz Becker. Wenn man sie für die Beschäftigten bis zum Ausscheiden aus dem Betrieb gesetzlich festschreiben würde, entstünde über die Laufzeit ein nennenswerter Anteil am Unternehmen und damit auch ein zusätzliches Altersversorgungspaket. „Gerade für die Belegschaftsvertreter ist diese Komponente von hoher Bedeutung“, erklärte GVB-Mitglied Klaus Schneck. Falko Mohrs sagte den GVB-Vertretern zu, dass er die Thematik von Belegschaftsaktien in die politische Arbeit in Berlin aufnehmen werde.

Auf dem Foto sind zu sehen von links nach rechts: Klaus Schneck, Falko Mohrs, Gerd Kuhlmeyer und Lutz Becker.




März 2018 | GVB-Mitgliederversammlung

Am Freitag, 16. März fand die turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre in Wolfsburg. Der Vorsitzende, Gerd Kuhlmeyer, konnte 24 Vereinsmitglieder - und damit mehr als die Hälfte der Mitglieder – und den Chief Digital Officer des Volkswagenkonzerns, Johann Jungwirth, begrüßen.

Dem Vorstand war es gelungen, Johann Jungwirth für einen Vortag zu gewinnen. Das Thema lautete: „Wie sieht die Vision der digitalen, elektrischen und autonomen Mobilität der Zukunft aus?“. Jungwirths Vortrag zu Beginn der Mitgliederversammlung war denn auch der Höhepunkt der Mitgliederversammlung. Man spürte die Begeisterung und die Empathie, mit der der ehemalige Daimler- und Apple-Manager über die Vision der zukünftigen Mobilität referierte. Danach entwickeln sich durch Digitalisierung, autonomes Fahren und Elektromobilität neue Geschäftsmodelle rund um das Thema Mobilität und Auto. Das verändere im Ergebnis die bisherige Wertschöpfung und Beschäftigung. Volkswagen ‎wolle diese Transformation aktiv mitgestalten. Die Mitglieder nutzten anschließend die Gelegenheit zu Fragen und Anmerkungen.

Im Anschluss an das sehr interessante Referat wurde die Tagesordnung abgearbeitet. Schwerpunktthemen der diesjährigen Hauptversammlung waren neben den Wahlen der Vereinsgremien der Tätigkeitsbericht des Vorstandes, der Kassen- und Prüfbericht für das Jahr 2017, die Kostenvorausschau 2018 sowie ein Ausblick auf die diesjährigen Vereinsaktivitäten. Auch über die diesjährige Hauptversammlung der Volkswagen AG, die in diesem Jahr am 3. Mai in Berlin stattfinden wird, wurde informiert und diskutiert. Die Berichte über das abgelaufene Vereinsjahr und die Planungen für 2018 wurden einvernehmlich gebilligt. Der Vorstand wurde dementsprechend durch ein einstimmiges Votum entlastet.

Die turnusmäßigen Wahlen brachten keine Überraschungen. Die Mitglieder bestätigten den bisherigen Vorstand ohne Gegenstimmen für weitere zwei Jahre in seinem Amt (siehe Foto). Auch die Mitglieder des Beirats wurden einstimmig wiedergewählt; neu im Beirat ist Marco Wittek, der Dr. Frank Ischner im Beirat ablöst.

Der Vorsitzende dankte abschließend den Vereinsmitgliedern für die rege Diskussion, wünschte allen eine gute Heimfahrt und beendete die Jahreshauptversammlung nach gut zweieinhalb-stündiger Dauer.

GVB Vorstand 2018



Februar 2017 | GVB-Vorstandssitzung

Am 05. Februar hat der GVB-Vorstand gemeinsam mit den Beisitzern getagt. Schwerpunkt der Sitzung waren die Vorbereitung der GVB-Mitgliederversammlung und der Hauptversammlung der Volkswagen AG sowie der Fahrplan für die Vereinsaktivitäten des Jahres 2018.

Die GVB-Mitgliederversammlung ist für den 16. März 2018 terminiert und wird in Wolfsburg stattfinden. Hierfür wurden die Tagesordnung verabschiedet und die vorstandsseitigen Personalvorschläge für die turnusmäßig anstehenden Vorstands- und Beiratswahlen diskutiert und abgestimmt.

Die Volkswagen-Hauptversammlung findet in diesem Jahr erstmalig in Berlin statt. Hierfür war es notwendig, einige organisatorische und inhaltliche Fragen mit den Beisitzern zu erörtern. Die Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre wird wie in den vergangenen Jahren für die Stimmrechtsübertragung aktiv werben und aktuelle Themen auf der HV aufgreifen.


Oktober 2017 | GVB begrüßt Appell für Belegschaftsaktien

Teile großer deutscher Unternehmen und der Wissenschaft fordern den bundesdeutschen Gesetzgeber in einem schriftlichen Appell auf, die Bedingungen für die Ausgabe von Aktien an die Belegschaft attraktiver zu gestalten und insbesondere die Steuervergünstigung für die Mitarbeiterkapitalbeteiligung anzuheben - „von derzeit 360 Euro auf ein international übliches Niveau von mindestens 3.000 Euro“-.

„Bisher hat sich so gut wie nichts getan. Deswegen ist es gut, dass sich große Teile der Wirtschaft und der Wissenschaft nun dieses Themas annehmen, gerade auch zu einem Zeitpunkt, in dem Koalitionsverhandlungen geführt werden“, so Kuhlmeyer weiter.

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) begrüßt diese Initiative ausdrücklich. „Die Initiative zielt genau in die richtige Richtung und entspricht den alten und immer wiederkehrenden Forderungen der GVB. Ich bin seit 10 Jahren im Vorstand der GVB aktiv tätig und identifiziere mich seitdem mit diesen Forderungen“, so der GVB-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer.

Die GVB kenne und schätze zwar die Aktionärsstruktur bei der Volkswagen AG, hätte sich aber gewünscht, dass sich auch das Unternehmen an dieser Initiative beteiligt und sich so offiziell zu einer notwendigen Attraktivitätserhöhung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung bekannt hätte, ergänzte Kuhlmeyer.


Mai 2017 | GVB auf der Hauptversammlung

Hannover.- 11. Mai 2017. "2016 war für Volkswagen ein anspruchsvolles, aber auch ein bemerkenswert erfolgreiches Jahr", sagte der Vorsitzende des GVB, Gerd Kuhlmeyer, in seinem Redebeitrag auf der Hauptversammlung von Volkswagen in Hannover. Diese Einschätzung dürfte auch die Stimmung in der Messehalle 3 geprägt haben. Gegenüber dem Vorjahr wurde in vielen Wortmeldungen der Aktionäre die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat im zurückliegenden Jahr positiv bewertet.

Kritisch äußerte sich GVB-Vorsitzender Kuhlmeyer zur Öffentlichkeitsarbeit des Konzerns. Die schrittweise Rückkehr von Volkswagen in die Erfolgsspur hätte die Unternehmenskommunikation zum Anlass nehmen können, sich bei Volkswagen- Kunden sich auf direktem Wege, etwa über Zeitungsanzeigen, für ihre Treue und Vertrauen zu bedanken, so Kuhlmeyer.

Kuhlmeyer äußerte abschließend den Wunsch, die Zahlung des Erfolgsbonus für die Beschäftigten bei Volkswagen zukünftig mit der Ausgabe von Belegschaftsaktien zu verbinden. "Das wäre eine wirklich vertrauensbildende Maßnahme gegenüber der der Belegschaft", hob der GVB-Vorsitzende hervor. Ein erster Schritt könne eine Jubiläumsaktie aus Anlass des 80-jährigen Bestehens von Volkswagen sein, so Kuhlmeyer.

Während der Hauptversammlung hatte der GVB wieder das traditionelle Treffen von Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertretern mit Beschäftigten aus den Volkswagenstandorten organisiert. Die anwesenden Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat informierten die Kolleginnen und Kollegen aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen (Foto). Dabei nutzten die neuen Aufsichtsratsmitglieder Bertina Murkovic und Ulrike Jakob die Gelegenheit, sich vorzustellen. Sie folgen auf Thomas Zwiebler (Werk Hannover) und Uwe Fritsch (Werk Braunschweig), deren Amtszeit im Aufsichtsrat endete mit Ablauf der Hauptversammlung.

Triff Deinen Aufsichtsrat



März 2017 | GVB-Jahreshauptversammlung

Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am Freitag, 31. März, in Wolfsburg stattgefunden. Der Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer konnte mehr als die Hälfte der Mitglieder und den Ehrenvorsitzenden Friedrich-Wilhelm Schlichting begrüßen.

Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, bestanden die Schwerpunktthemen im Tätigkeitsbericht des Vorstandes, im Kassen- und Prüfbericht für das Jahr 2016 und auf den organisatorischen Veränderungen für die GVB im Zusammenhang mit der Volkswagen-Hauptversammlung am 10. Mai in Hannover.

Die Vorstandsberichte wurden von der Mitgliederversammlung ohne Einschränkungen gebilligt. Der Schatzmeister sowie der gesamte Vorstand wurden entsprechend durch ein einstimmiges Votum entlastet.

Anschließend wurden die organisatorischen Änderungen im Zusammenhang mit der Volkswagen-Hauptversammlung erläutert. Sie betreffen in erster Linie ein neues Verfahren zur Akkreditierung der von der GVB eingeladenen Volkswagen-Beschäftigten sowie einem vereinfachten Stimmrechtsübertragungsverfahren.

Der Vorsitzende bedankte sich abschließend bei den Vereinsmitgliedern für die rege Diskussion und beendete nach 2 Stunden die Jahreshauptversammlung.


Januar 2017 | GVB begrüßt den USA-Vergleich

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre begrüßt den Vergleich, den Volkswagen mit dem US-Justizministerium erreicht hat.

„Mit diesem Vergleich werden die strafrechtlichen Ermittlungen wegen der Abgasmanipulationen in den USA eingestellt. Die finanzielle Last ist zwar insgesamt immens und obwohl damit nicht alle Risiken beseitigt sind, so ist doch dieser Vergleich ein Meilenstein im Dieselskandal und der Konzern hat jetzt mehr Planungssicherheit“, so der GVB-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer.

Es gelte aber nach Auffassung der GVB nach wie vor: Die Abgasmanipulationen seien nicht zu entschuldigen und kein Kavaliersdelikt. Die verantwortlichen Personen müssten zur Rechenschaft gezogen werden und das gelte ungeachtet der Person. „Wir hoffen, dass die weiterhin laufenden Ermittlungsverfahren gegen Einzelpersonen baldmöglichst mit Ergebnissen beendet werden können, damit sich Volkswagen wieder zu hundert Prozent auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann“, so Kuhlmeyer abschließend.


Oktober 2016 | GVB-Delegation trifft Wirtschaftsminister Olaf Lies

Am 24. Oktober machte sich eine GVB-Delegation auf in die Volkswagen Konzernrepräsentanz nach Hannover. Leider war die Reisegruppe durch kurzfristige krankheitsbedingte Absagen etwas minimiert, so dass letztlich nur 13 Vereinsmitglieder den Weg antreten konnten.

Vormittags stellte Klaus Schneck, sowohl Vereinsmitglied als auch Beschäftigter in der Konzernrepräsentanz, die Organisation, die Aufgaben und die Räumlichkeiten des Verbindungsbüros vor. Dabei blieb es nicht aus, dass in diesem Zusammenhang auch aktuelle Themenstellungen von Volkswagen diskutiert wurden.

Am Nachmittag konnte die GVB-Delegation den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Herrn Olaf Lies, zu einer gut einstündigen Diskussionsrunde begrüßen. Schwerpunkt war das Thema „Belegschaftsaktien“. Die GVB fordert seit etlichen Jahren eine Neuausgabe von Belegschaftsaktien und hat zwischenzeitlich ein entsprechendes Grobkonzept erarbeitet, das den Änderungsbedarf an den Rahmenregelungen aufzeigt, der zur Attraktivitätserhöhung entsprechender Mitarbeiter-Beteiligungsmodelle erforderlich ist.

Nach Präsentation und Diskussion des GVB-Konzepts waren sich die Diskussionsteilnehmer einig, dass das Thema „Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung“ sozialpolitisch interessant und aktuell ist. Man verständigte sich daher darauf, in Kontakt zu bleiben und in enger Abstimmung jeder auf seinem Terrain die Umsetzung des notwendigen Änderungsbedarfs weiter voran zu treiben.

Die GVB-Delegation mit Olaf Lies



Juni 2016 | Hauptversammlunhg Volkswagen 22.Juni 2016

Belegschaftsaktien als vertrauensbildende Maßnahme

Rede des Vorsitzenden des GVB auf der Hauptversammlung


Hannover – 22. Juni Der Vorsitzende des Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre (GVB), Gerd Kuhlmeyer, forderte in seinem Redebeitrag auf der Hauptversammlung der Volkswagen AG die lückenlose Aufklärung des Skandals um Abgasmanipulation. Kuhlmeyer, der als zweiter Redner in der Aussprache zu Wort kam, begrüßte die Zahlung der Erfolgsbeteiligung an die Beschäftigung. Auch die Belegschaft sei vom Vertrauensverlust betroffen. „Aus diesem Grund finden wir es hochanständig, dass der Vorstand gegenüber der Belegschaft nicht stur auf den Tarifvertrag gepocht hat“, sagte Kuhlmeyer.Die aktuelle Krise berge unübersehbare Risiken, zugleich aber auch Chancen. „Die Zeichen der Zeit“ scheine der Vorstand erkannt zu haben, deshalb unterstütze der GVB die angekündigte Strategie des Konzernvorstandes.
Ferner erneuerte der Vertreter der Belegschaftsaktionäre die Forderung nach Ausgabe von Belegschaftsaktien. Kuhlmeyer wörtlich: „In Zusammenhang mit dem Bonus bietet es sich geradezu an, unsere Forderung nach Belegschaftsaktien zu erneuern.“ Belegschaftsaktien würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker an das Unternehmen binden und führten zu einer höheren Identifikation mit Volkswagen. „Die Ausgabe von Belegschaftsaktien hätte gerade in der aktuellen Situation als vertrauensbildende Maßnahme gut unterstützen können.“


April 2016 | Jahreshauptversammlung

Die jährliche Hauptversammlung der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre hat am Freitag, 29. April, in Wolfsburg stattgefunden. Der Vorsitzende Friedrich-Wilhelm Schlichting konnte die Ehrenmitglieder Georg Kugland und Dr. Hermann Kaiser sowie mehr als 50 % der Mitglieder begrüßen.

Schwerpunktthemen der diesjährigen Hauptversammlung waren neben den Wahlen der Vereinsgremien der Tätigkeitsbericht des Vorstandes, der Kassen- und Prüfbericht für das Jahr 2015, die Kostenvorausschau 2016 sowie ein Ausblick auf die diesjährigen Vereinsaktivitäten. Die Berichte und Planungen wurden einvernehmlich gebilligt. Der Vorstand wurde dementsprechend durch ein einstimmiges Votum entlastet.

Die erforderlichen Wahlen brachten keine Überraschungen. Da der langjährige Vorsitzende, Friedrich-Wilhelm Schlichting, bereits im Vorfeld signalisiert hatte, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen, hatte sich der Vorstand rechtzeitig auf personelle Veränderungen eingestellt und der Versammlung entsprechende Wahlvorschläge unterbreitet. Als Vorsitzender wurde der bisherige Stellvertretende Vorsitzende, Gerd Kuhlmeyer, und als Stellvertreter die bisherige Geschäftsführerin, Kristina Thieme, der Versammlung vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Als neuer Geschäftsführer wurde - ebenfalls einstimmig- der bisher als Beiratsmitglied fungierende Jörg Köther gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder und die Mehrheit der Beiratsmitglieder wurden wiedergewählt. Für die nächsten zwei Jahre sind die Vereinsorgane daher wie folgt besetzt:

Vorstand


Beirat

Im Nachgang zur Wahl dankte der neu gewählte Vorsitzende seinem ausgeschiedenen Vorgänger für seinen fast 20-jährigen ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz als Vorsitzender im GVB-Vorstand. „Ich habe Friedrich in meiner 8-jährigen Zeit als Stellvertretender Vorsitzender als gradlinigen und verlässlichen Menschen kennen und schätzen gelernt. Die Vorstandsarbeit mit Friedrich hat viel Spaß gemacht und ich habe viel von ihm gelernt, “ so Gerd Kuhlmeyer. „Darum ist es schade, dass er nun gesundheitsbedingt nicht mehr zur Wiederwahl stand, “ so Kuhlmeyer weiter. Der gesamte Vorstand sei aber hocherfreut darüber, dass sich Friedrich-Wilhelm Schlichting nicht ganz zurück zieht, sondern bereit ist, auch zukünftig noch nach Kräften aktiv das Vereinsgeschehen mit zu gestalten, und zwar als Mitglied des Beirats. „Damit, “ so Gerd Kuhlmeyer, „hast Du die Chance auf eine Ehrenmitgliedschaft vertan, nicht aber auf die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden. Und das hat der Vorstand einstimmig beschlossen und bittet die Mitgliederversammlung, dies zustimmend zur Kenntnis zu nehmen.“ Dieser Beschluss wurde mit Beifall begrüßt und einstimmig gebilligt.

Der Vorsitzende dankte abschließend den Vereinsmitgliedern für die rege Diskussion, wünschte allen eine gute Heimfahrt und beendete die Jahreshauptversammlung nach knapp 2-stündiger Dauer.

Der neu gewählte Vorstand mit dem Ehrenvorsitzenden (auf dem Bild fehlt Laura Schubert)



Februar 2016 | GVB-Vorstandssitzung

Der GVB-Vorstand hat am Freitag, den 05. Februar, gemeinsam mit den Beisitzern getagt. Schwerpunkt der Tagesordnung waren die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die geplanten Vereinsaktivitäten des Jahres 2016.

Die GVB-Mitgliederversammlung wird am Freitag, den 08. April 2016, in Wolfsburg stattfinden. Die Tagesordnung wurde festgelegt, die vorstandsseitigen Personalvorschläge für die turnusmäßig anstehenden Vorstands- und Beiratswahlen wurden abgestimmt und weitere Themen für die Mitgliederversammlung inhaltlich andiskutiert.

Abschließend verständigten sich die Teilnehmer auf weitere vereinsinterne Termine und Aktivitäten.

Die nächste Vorstandssitzung wird am Montag, 19. Februar, stattfinden.



© Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e. V.