30. September 2020 | Virtuelle VW-Hauptversammlung

Am 30. September hat die Volkswagen-Hauptversammlung nicht als Präsenzveranstaltung, sondern virtuell stattgefunden. Während der komplette Vorstand der Volkswagen AG sowie der Aufsichtsratsvorsitzende, Hans Dieter Pötsch, und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Jörg Hoffmann, in Berlin vor Ort waren, konnten alle Aktionäre und Aktionärsvertreter der Hauptversammlung nur am Bildschirm verfolgen. Auch die Aktionärsrechte – wie Frage- und Stimmrecht – konnten nur elektronisch ausgeübt werden. Live-Wortbeiträge vor Ort waren leider nicht möglich.

Der Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre, die auch dieses Jahr im Vorfeld der Hauptversammlung um die Übertragung der Stimmrechte geworben hatte, hatten etliche Belegschaftsaktionäre ihre Stimmrechte übertragen.

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre konnte alles in allem die Belegschaftsinteressen in diesem Jahr nur durch entsprechende Fragestellungen vorbringen. Eine der Fragen, die aus technischen Gründen durch den GVB-Schatzmeister, Peter Habermann, eingereicht wurden, hatte mit Corona und den Auswirkungen sowie zukünftigen Risiken zu tun und lautete: „Steht Volkswagen nach wie vor zu der vereinbarten Beschäftigungssicherung und wie sicher ist die Beschäftigungsgarantie angesichts der bisherigen Covid19-Erfahrungen und zukünftigen Risiken?“

Entgegen anderen Unternehmen, die aktuell zum Teil sehr drastische Personalabbaumaßnahmen angekündigt haben, lautete die Antwort des VW-Vorstands, die Personalvorstand Gunnar Kilian gab: „ Volkswagen steht zu der vereinbarten Beschäftigungssicherung bis 2029 und wird erforderliche Personalanpassungen mithilfe der demographischen Mittel lösen“.

„Mit dieser Antwort unterscheidet sich Volkswagen von großen Teilen der Industrie. Das ist zu begrüßen,“ so der GVB-Vorsitzende, Gerd Kuhlmeyer. „Die virtuelle Hauptversammlung miterleben zu können, war schon interessant. Unsere Hoffnung ist aber, dass die nächste Hauptversammlung 2021 wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden kann und stattfinden wird.“, so Kuhlmeyer weiter.


August 2020 | VW-Hauptversammlung: Stimmrechtsübergabe auf GVB

Die Einladungen zur Hauptversammlung der Volkswagen Aktiengesellschaft, die am 30. September 2020 und - bedingt durch Corona - erstmals nicht als Präsenzversammlung, sondern virtuell stattfindet, werden die Volkswagenaktionäre ab dem 9. September 2020 von ihrer Depotbank erhalten. Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) bittet alle Aktionäre, die die Hauptversammlung nicht online verfolgen möchten, ihre Stimmrechte nicht verfallen zu lassen, sondern sie der GVB zu übertragen.

„Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre versteht sich als Sprachrohr der Belegschaft auf den Volkswagen-Hauptversammlungen. Je mehr Stimmrechte wir vertreten, desto größer ist unser Gewicht als ihre Vertretung“, so der GVB-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer.

Alle Aktionäre - wie auch Aktionärsvereinigungen - haben in diesem Jahr keine Möglichkeit, Wortbeiträge live einzubringen. Sie haben nur die Möglichkeit, im Wege der elektronischen Kommunikation über den Online-Aktionärsservice bis spätestens zwei Tage vor der Hauptversammlung Fragen einzureichen, die dann im Rahmen der Hauptversammlung beantwortet werden. Dies gilt natürlich auch für die GVB.

Neben dem Fragerecht können Aktionäre ihr Stimmrecht elektronisch ausüben sowie einen Dritten - wie die GVB – bevollmächtigen.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass jeder Aktionär mit dem der Einladung beigefügten Formular über seine Depotbank eine Anmeldebestätigung beantragt.

Wir, die GVB, bitten alle Aktionäre, die ihr Stimmrecht nicht selbst ausüben möchten, die GVB zu bevollmächtigen.

Die Erteilung der Vollmacht kann elektronisch mit den aufgedruckten Zugangsdaten auf der Anmeldebestätigung erteilt werden. Zudem kann die Vollmacht schriftlich auf dem hierfür vorgesehenen Textabschnitt auf der Anmeldebestätigung erfolgen. Das ausgefüllte Formular muss in Papierform via Telefax oder E-Mail bis spätestens 29. September 2020 bei der auf der Anmeldebestätigung angegebenen Adresse eingetroffen sein. Die Vollmacht zugunsten der GVB kann auch der GVB übermittelt werden (Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V.; Postfach 1552; 38436 Wolfsburg).

„Wir werden - wie in den vergangenen Jahren auch - bei den Abstimmungen die Stimmrechte im Sinne der Verwaltung ausüben, es sei denn, wir erhalten ausdrücklich abweichende Weisungen, die wir natürlich respektieren. Wir würden uns auch freuen, wenn wir - wie in den vergangenen Jahren häufig geschehen - die Stimmrechte von sog. „freien“ Volkswagen-Aktionären übertragen bekommen, d.h. von Aktionären, die keine VW-Beschäftigten sind oder waren“, betont Gerd Kuhlmeyer.

Weitere Informationen zur GVB sind im Internet unter http://gvb.volkswagen.de zu finden.


April 2020 | Verschiebung VW-Hauptversammlung und Tarifabschluss zu begrüßen

Die Volkswagen AG hat schon vor einiger Zeit entschieden, die Hauptversammlung wegen der Covid 19-Pandemie nicht wie geplant am 7. Mai 2020 stattfinden zu lassen, sondern auf einen späteren Termin in diesem Jahr zu verschieben. „Die Gesundheit von Aktionärinnen und Aktionären, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der beteiligten Dienstleister hat höchste Priorität“, so die veröffentlichte Begründung.

Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre (GVB) begrüßt diese Entscheidung vollumfänglich. „Der Begründung des Vorstands ist nichts hinzuzufügen“, so der GVB-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer.

Am Gründonnerstag haben sich die Tarifvertragsparteien bei Volkswagen auf einen Tarifabschluss geeinigt. Die Tarifparteien einigten sich darauf, die zum 30. April 2020 gekündigten Entgelttarifverträge ohne Erhöhung der Tabellenentgelte unverändert bis Ende Dezember 2020 wieder in Kraft zu setzen. Zugleich wurden Unterstützungen für Beschäftigte vereinbart, damit sie den Alltag in der Corona-Krise besser bewältigen können, wie z.B. Verlängerung und Verbesserung der Wandlungsoption der Tariflichen Zusatzvergütung in sechs freie Tage und die Vereinbarung eines neuen Sabbatical-Modells.

Nach Einschätzung der GVB trägt dieses Tarifergebnis der aktuellen Ausnahmesituation in hervorragender Weise Rechnung, indem es darauf abzielt, die Folgen der Corona-Krise für Unternehmen und Beschäftigte in Grenzen zu halten.


März 2020 | Hauptversammlungen ohne Präsenzpflicht?

Nach Bestrebungen der Bundesregierung sollen angesichts der aktuellen Situation Sonderregelungen verabschiedet werden, nach denen Hauptversammlungen deutscher Unternehmen in das Internet verlagert werden können. Ferner muss danach eine Hauptversammlung nicht mehr in den ersten 8 Monaten eines Geschäftsjahres stattfinden. Diese Sonderregelungen sollen zunächst für das Jahr 2020 gelten.

„Damit wäre der Weg frei für Internet-Hauptversammlungen, wie sie in anderen europäischen Ländern - z.B. Schweiz oder Österreich - bereits gelten und auch schon praktiziert werden,“ so der GVB-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer. „Das schnelle Handeln des Gesetzgebers verdient Anerkennung und ist angesichts der Corona-bedingten Ausnahmesituation für 2020 angemessen“. Ob allerdings die Sonderregelung dauerhaft gelten sollte und damit generell Hauptversammlungen ohne Präsenz der Aktionäre möglich sein sollten, müsse unter allen denkbaren Aspekten in Ruhe abgewogen werden, so Kuhlmeyer weiter.

Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese Gesetzesänderung auf die diesjährige Volkswagen-Hauptversammlung und deren Termin - 7. Mai - hat.


Mai 2019 | GVB auf der Volkswagen Hauptversammlung in Berlin

Die Gemeinschaft der Volkswagen Belegschaftsaktionäre war auch auf der diesjährigen Hauptversammlung von Volkswagen am 14. Mai in Berlin vertreten.

Als einer der ersten Redner in der Aussprache forderte der GBV-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer angesichts der Herausforderungen durch die Ausrichtung auf die E-Mobilität die breite Beteiligung der Belegschaft und der Arbeitnehmervertretungen. „Gerade in so einer Situation wären folgende Faktoren wichtig: Zusammenhalt und gemeinsamer Unternehmensspirit auf allen Ebenen, Verlässlichkeit der Unternehmenspolitik und der Entscheidungen sowie gegenseitige Wertschätzung und aktive Beteiligung der Arbeitnehmervertretungen und der Belegschaft. Nach unserem Eindruck besteht hier noch ein nicht unerheblicher Nachholbedarf“, sagte Kuhlmeyer.

Wieder folgten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus den Volkswagen-Standorten der Einladung durch die GVB, als Gäste an der Hauptversammlung teilzunehmen. Sie konnten die Beiträge von Aktionären und Aktionärsvertretern mitverfolgen, die beispielsweise Skepsis gegenüber einer schnellen Durchsetzung der E-Mobilität äußerten. Gleichzeitig warfen Vertreter von Klimaschutz-- und Umweltinitiativen Volkswagen mangelndes Engagement und Konsequenz beispielsweise bei der Reduzierung der CO-2-Emissionen der Produkte vor.

Höhepunkt für die Kolleginnen und Kollegen aus den Werken war einmal mehr die Veranstaltung „Triff Deinen Aufsichtsrat“. Für gut eine Stunde standen die Arbeitnehmervertreterinnen und –vertreter im Aufsichtsrat Ulrike Jakob (Stellv. Vorsitzende des Betriebsrats Volkswagen Kassel), Bertina Murkovic (Vorsitzende des Betriebsrats Volkswagen Hannover), Birgit Dietze (IG Metall) und Bernd Osterloh (Gesamt und Konzernbetriebsratsvorsitzender Volkswagen) Rede und Antwort. Bernd Osterloh lobte dabei die vom Aufsichtsrat getroffenen Entscheidungen, insbesondere zur Errichtung einer Batteriezellenfertigung in Salzgitter, die er als Erfolg der Arbeitnehmerseite bezeichnete.

Gerd Kuhlmeyer nutzte die Hauptversammlung auch erneut dafür, für eine zusätzliche Beteiligung der Belegschaft am Unternehmenserfolg in Form von Belegschaftsaktien zu werben.


April 2019 | VW-Hauptversammlung: Stimmrechtsübertragung auf GVB

VW-Hauptversammlung: Stimmrechtsübertragung auf GVB

Wolfsburg. Die Einladungen zur Hauptversammlung der Volkswagen AG, die am 14. Mai in Berlin stattfindet, haben die Volkswagenaktionäre in diesen Tagen erhalten. Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V. (GVB) bittet alle Aktionäre, die nicht selbst zur Hauptversammlung fahren, ihre Stimmrechte nicht verfallen zu lassen, sondern der GVB zu übertragen.

„Die Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre versteht sich als Sprachrohr der Belegschaft auf den Volkswagen-Hauptversammlungen. Je mehr Stimmrechte wir vertreten, desto größer ist unser Gewicht als ihre Vertretung“, so der GVB-Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer.

Auf der Hauptversammlung werde sich die GVB für eine Fortführung und Weiterentwicklung der Beschäftigungssicherung einsetzen sowie zu aktuellen Entwicklungen Stellung beziehen und dabei insbesondere die Interessen der aktiven und ehemaligen Beschäftigten vertreten.

Die Stimmrechtsübertragung auf die GVB muss schriftlich erfolgen.

Die Belegschaftsaktionäre, die ihr Depot bei der DAB-Bank haben, können dazu das Schreiben der DAB-Bank nutzen. In diesem Fall muss das ausgefüllte Formular bis zum 6. Mai der DAB Bank vorliegen.

Belegschaftsaktionäre, die ihr Depot bei einem anderen Institut haben, müssen eine Eintrittskarte anfordern und können dann auf der Rückseite der Eintrittskarte ihre Stimmrechte der GVB übertragen. Die Eintrittskarte ist anschließend der GVB bis zum 10. Mai zuzuleiten, entweder persönlich einem GVB-Vertreter zu übergeben oder an nachfolgende Adresse zu senden: Gemeinschaft der VW-Belegschaftsaktionäre e.V., Brieffach 1552, 38436 Wolfsburg.

„Wir freuen uns auch, wenn wir - wie in den vergangenen Jahren häufig geschehen - die Stimmrechte von sog. „freien“ Volkswagen-Aktionären übertragen bekommen, d.h. die keine VW-Beschäftigten sind oder waren“, betonte Gerd Kuhlmeyer.


April 2019 | GVB-Mitgliederversammlung

Zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung kamen 26 Kolleginnen und Kollegen, darunter zwei neue Mitglieder des Vereins, im Volkswagenwerk in Wolfsburg zusammen.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Jahresfahrplan, die Vorbereitung auf die Hauptversammlung von Volkswagen im Mai 2019 und die Fortsetzung der Werbung für die Ausgabe von Belegschaftsaktien. Im Verlaufe der Versammlung entlasteten die Mitglieder Kassenprüfer und Vorstand. Hartmut Möller wurde zum neuen Kassenprüfer bestellt.

Im Jahre 2021 kann die GVB auf ihr sechzigjähriges Bestehen zurückblicken. Die Mitglieder diskutierten verschiedene Möglichkeiten, dass zum Anlass für eine angemessene Würdigung zu nehmen. In seinem Geschäftsbericht gab der Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten der GVB im zurückliegenden Jahr. „Wir müssen unserer Forderung nach Belebung von Belegschaftsaktien auf allen Ebenen, gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit aber auch im Unternehmen noch mehr Nachdruck verleihe“, sagte Kuhlmeyer.




Januar 2019 | Vorstandssitzung mit dem Beirat

Am 24. Januar tagte der Vorstand der GVB mit den Beisitzern in der VfL Arena in Wolfsburg. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Information über das Konzept zur Verbesserung der Attraktivität von Belegschaftsaktien, der Fahrplan der GVB für das Jahr 2019 und die Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende Gerd Kuhlmeyer berichtete ausführlich über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Dabei stand die Werbung für die Ausgabe neuer Belegschaftsaktien und die Unterstützung dieses Vorhabens im Vordergrund. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten anschließend ausführlich über die inhaltlichen Schwerpunkte des Auftritts der GVB auf der VW Hauptversammlung im Mai des Jahres in Berlin.

Im übernächsten Jahr kann die GVB auf ihr sechzigjähriges Bestehen zurückblicken. Über die Planungen für eine angemessene Würdigung dieses Jubiläums soll im Laufe des Jahres entschieden werden.

Eine Besichtigung des Stadions des erfolgreichsten Nord-Clubs in der 1. Bundesliga rundete die Zusammenkunft der Vereinsspitze ab.



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